DAX weiterhin im Minus

27.06.2024 · von Benjamin Feingold

Der DAX ist zur Wochenmitte mit knapp einem Punkt weniger in den Handel gegenüber dem Schlusskurs vom Dienstag gestartet. Er notierte bei fast 18.177 Zähler. Seinen Gipfel erklomm der Index am Vormittag bei 18.363 Punkten. Am Nachmittag rutschte er bis auf 18.046 ab. Aus dem Handel ging der Index bei gut 18.155 Zählern. Das war ein Abschlag von gut 0,1 Prozent beziehungsweise gut 22 Punkten.

Der deutsche Leitindex hat sich auch am Mittwoch nicht erholt. Nach anfänglichen Gewinnen drehte der Leitindex am späten Mittag ins Minus. Er grenzte seine Verluste nach einem volatilen Handel ein, blieb aber zum Börsenschluss trotzdem im Minus. Grund waren die Unsicherheit rund um die anstehenden Quartalsbilanzen in den USA und die näher rückende Wahl zur französischen Nationalversammlung. Rund um den Globus warten Anleger mit Spannung auf den Preisindex für die persönlichen Konsum-ausgaben (PCE) in den USA am Freitag – das von der US-Notenbank Fed bevorzugte Maß für die Inflation. Immer noch ist nicht klar, wann und wie die Zinswende in den USA vonstatten gehen soll. Der MDAX fiel um gut 0,5 Prozent und schloss bei fast 25.336 Punkten. Der EuroStoxx 50 sank um gut 0,4 Prozent auf knapp 4.916 Zähler. Der Euro sank weiter und kostete zuletzt 1,0680 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs gestern auf 1,0689 Dollar festgesetzt. Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei rund 2,48 Prozent.

DAX (Chart auf Stundenbasis in US-Dollar); Quelle: www.bnp.de

SAP baute seinen Vortagesgewinn aus und notierte am Dienstag an der DAX-Spitze, nachdem die Walldorfer am Vortag zweibester Wert im Index waren. Die Anteilsscheine stiegen um knapp 2,4 Prozent, nach fast 1,3 Prozent am Vortag. Adidas landeete am Mittwoch auf Platz 2 im Index. Die Papiere des Sportartikelherstellers drehten um knapp 2 Prozent ins Plus. Siemens Healthineers legten um gut 1,5 Prozent zu. Die rote Laterne ging zur Wochenmitte erneut an die Airbus Group. Die Papiere fielen um gut 2,8 Prozent, nach gut 9,5 Prozent am Vortag. Der Flugzeugbauer habe Fluggesellschaften mitgeteilt, dass sich die Auslieferung bestellter Maschinen in den kommenden zwei Jahren verzögern könne.

BASF notierte an vorletzter Stelle. Die Aktien des Chemiekonzerns gingen mit einem Abschlag von genau 2,6 Prozent aus dem Handel. Autoaktien zeigten sich generell schwach und so ging BMW als Drittletzter aus dem Tag. Die Titel des Autoherstellers drehten um gut 2,5 Prozent ins Minus. Volkswagen büßten gut 1,6 Prozent ein. Die Wolfsburger wollen in den kommenden Jahren bis zu 5 Mrd. Dollar in den US-Elektroautobauer Rivian stecken. Im MDAX sackten Delivery Hero um 6,6 Prozent und Hellofresh um 7,9 Prozent ab, nach negativen Analystenäußerungen zur Branche der Essenslieferanten.

Die Wall Street erlebte gestern zwar einen Aufschwung, doch das Plus bei den großen US-Indizes erreichte nicht die 1-Prozentmarke. Sie boten in den vergangenen Tagen ein richtungsloses Bild, wobei der Nasdaq Composite gestern die US-Aktien anführte. Ein Plus von 4,8 Prozent bei Tesla trug dazu bei, dass der Nasdaq zulegen konnte. Darüber hinaus schloss Amazon, das ebenfalls an der Nasdaq gehandelt wird, auf einem Rekordhoch. Das Unternehmen war auch der beste Wert im Dow Jones, der am Mittwoch um 16 Punkte oder weniger als 0,1 Prozent höher bei 39.128 Punkten aus dem Handel ging. Der Index hat sechs der letzten sieben Handelstage mit einem Plus beendet. Der S&P 500 schloss ebenfalls nur leicht höher – um 9 Punkte bei 5.478 Punkten, ein Tagesplus von 0,2 Prozent. Dies ist der zweithöchste Schlussstand in seiner Geschichte. Der Nasdaq Composite stieg um 0,5 Prozent beziehungsweise um 88 Punkte auf 17.805 Zähler.

Dow Jones (Chart auf Stundenbasis in US-Dollar); Quelle: www.bnp.de

US-Staatsanleihen kamen am Mittwoch unter Druck, wodurch die Renditen am Bondmarkt in einer ansonsten ereignislosen Handelssitzung auf den höchsten Stand der letzten Woche gestiegen waren. Die Rendite der 10jährigen US-Staatsanleihe kletterte um 8 Basispunkte auf 4,32 Prozent, das höchste Niveau seit Anfang Juni. Am Aktienmarkt standen die Aktien von Rivian Automotive im Fokus, die um 23 Prozent nach oben schossen. Volkswagen gründete mit Rivian ein Joint Venture und will zunächst eine Milliarde Dollar in das Elektrofahrzeug-Unternehmen investieren, weitere 4 Milliarden Dollar kommen im Rahmen der Vereinbarung noch hinzu. Die beiden Unternehmen wollen eine elektrische Architektur der nächsten Generation und eine erstklassige Softwaretechnologie entwickeln. Die FedEx-Aktie sprang ebenfalls kräftig um 15,5 Prozent an, nachdem das Versand- und Logistikunternehmen einen besser als erwarteten Gewinn für das vierte Quartal gemeldet hatte. Außerdem hatte FedEx seine Jahresziele bestätigt und kündigte an, den Betrieb seines Frachtgeschäfts zu überprüfen. Die Aktien des Konkurrenten United Parcel Service stiegen um 3,2 Prozent. Nvidia legte nach einer Analysten-hochstufung leicht um 0,3 Prozent hinzu. Im frühen Handel notieren die US-Aktienindex-Futures leicht im Minus.

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