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General Dynamics – Trumps Politik treibt Aktie in Richtung der Rekordhochs

Investoren hatten sich Sorgen gemacht, dass das Geschäft des US-Rüstungskonzerns unter Druck kommen könnte. Inzwischen keimt bei Anlegern allerdings Zuversicht auf.
Während die Aktien vieler europäischer Rüstungsfirmen in den vergangenen 12 Monaten auf immer neue Rekordhochs nach oben schossen, waren jene etlicher Wettbewerber aus den USA lediglich im Seitwärts- oder gar Abwärtstrend. Grund: Während Europa in den vergangenen Jahren die Verteidigungsausgaben kräftig gesteigert hat und in den kommenden Jahren weiter kräftig erhöhen will, waren die Zuwächse in den USA bei Weitem nicht so groß.
Allerdings hat das Papier des US-Rüstungskonzerns General Dynamics nach der monatelangen Talfahrt zuletzt deutlich nach oben gedreht. Dafür gibt es etliche Ursachen: Erstens läuft das Geschäft ganz gut, zweitens will die Regierung von US-Präsident Donald Trump die Rüstungsausgaben in den nächsten Jahren kräftig steigern (dazu gleich mehr).
Und drittens hellen sich nach der Deeskalation im Handelskrieg sowie den Vereinbarungen der USA mit Großbritannien und China die Aussichten für die US- und die Weltwirtschaft auf, was die Flugzeugsparte von General Dynamics weiter beflügeln sollte.
Das Unternehmen produziert eine Vielzahl von Produkten für militärische und kommerzielle Zwecke, darunter Kampffahrzeuge wie M1 Abrams-Panzer, U-Boote der Virginia- und der Columbia-Klasse, Flugzeuge (Gulfstream-Geschäftsflugzeuge) sowie Artillerie und andere Systeme.
Im ersten Quartal 2025 ist der Umsatz von General Dynamics um 13,9 Prozent auf 12,22 Milliarden Dollar gestiegen, das lag leicht über den Schätzungen der Analysten von 11,9 Milliarden Dollar.
Dabei legte der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 22,4 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar zu, womit sich die Marge etwas verbessert hat, von 9,7 auf 10,4 Prozent.
Wachstumsmotor war das Flugzeuggeschäft, wobei die Zahl der ausgelieferten Maschinen von 24 auf 36 kräftig gestiegen ist. Zudem ist dessen Ebit um knapp 70 Prozent auf 432 Millionen Dollar nach oben geschossen. Damit machte es rund ein Drittel des konzernweiten Ebit aus, der Rest entfiel auf die verschiedenen Geschäftsbereiche im Rüstungsbereich, womit er der entscheidende Gewinnlieferant ist.
Allerdings sank der Auftragseingang auf Konzernebene um 9 Prozent auf 10,2 Milliarden Dollar. Damit lag das Book-to-Bill-Ratio, also das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz, bei 0,84. Werte unterhalb von 1 deuten auf einen künftigen Erlösrückgang hin.
Für den Rückgang beim Auftragseingang auf Konzernebene war fast ausschließlich das Rüstungsgeschäft verantwortlich, nicht zuletzt weil die neue US-Regierung nach dem Amtsantritt bei der Odervergabe erst einmal auf die Bremse getreten hatte, beispielsweise bei IT-Ausgaben. Hingegen war der Auftragseingang bei Flugzeugen weitgehend stabil, bei knapp 2,4 Milliarden Dollar.
Zudem ging der Auftragsbestand auf Konzernebene um 5 Prozent auf 88,7 Milliarden Dollar zurück. Das Hauptproblem hierbei war erneut das Rüstungsgeschäft.
Prognose bestätigt
Bei der Zahlenvorlage am 23. April gab sich Vorstandschefin Phebe Novakovic dennoch zufrieden, schließlich habe es eine stetige Verbesserung im Rüstungsbereich gegeben, während die Profitabilität im Flugzeuggeschäft kräftig gestiegen sei.
Novakovic bestätigte daher die Prognose für das Gesamtjahr und betonte, dass der Konzern bei der Veröffentlichung der Zahlen zum ersten Quartal üblicherweise ohnehin keine Veränderung des Jahresausblicks vornehme.
Demnach soll der Umsatz 2025 rund 50,3 Milliarden Dollar erreichen, was einen Anstieg um 5 Prozent bedeutet.
Zudem soll die operative Marge leicht verbessert werden, auf 10,3 Prozent nach 10,1 Prozent für 2024.
Außerdem soll ein Gewinn je Aktie von 14,75 bis 14,85 Dollar erreicht werden. In der Mitte der Spanne bedeutet das einen Zuwachs um 8,6 Prozent.
Allerdings räumte die Firmenlenkerin ein, dass es in der Flugzeugsparte immer noch Probleme mit der Lieferkette gebe, was die hauseigene Produktion belaste. Zudem könne man noch nicht prognostizieren, welche Auswirkungen die Strafzollpolitik von Trump und die möglichen Gegenmaßnahmen anderer Länder auf das Geschäft auf Konzernebene insgesamt haben werden.
Allerdings gab es zuletzt gute Nachrichten für die US-Rüstungsindustrie insgesamt. So will die US-Regierung die Verteidigungsausgaben im per September endenden Fiskaljahr 2024/25 um 13,4 Prozent auf den Rekord von 892,6 Milliarden Dollar erhöhen. Zudem peilt Trump für 2025/26 zum ersten Mal mehr als 1 Billion Dollar an.
Gleichzeitig versuchen die US-Rüstungskonzerne ihr üblicherweise kleines Geschäft in Europa deutlich auszubauen.
So sehen die Schätzungen aus
Analysten prognostizieren für General Dynamics für 2025 einen Umsatzanstieg um 5,7 Prozent auf 50,4 Milliarden Dollar. 2026 soll es um 4,3 Prozent auf 52,6 Milliarden Dollar nach oben gehen.
Dabei soll das Ebit 2025 um 8,4 Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar zulegen, gefolgt von einem Plus von 9,6 Prozent auf 5,7 Milliarden Dollar für 2026. Damit würde sich die Marge zuerst leicht verbessern, auf 10,3 Prozent, gefolgt von 10,8 Prozent für 2026.
Wie geht’s weiter mit der Aktie?
Nach der kräftigen Erholung der vergangenen Monate liegt der Börsenwert von General Dynamics bei 75,3 Milliarden Dollar. Inklusive der Nettoschulden von 8,4 Milliarden Dollar liegt der Enterprise Value (EV) bei 83,7 Milliarden Euro.
Das entspricht dem 14,7-Fachen des von Analysten für 2026 vorhergesagten Ebit. Ich finde, diese Bewertung lässt noch Luft nach oben, zumal gerade das Rüstungsgeschäft von General Dynamics in den nächsten Jahren stärker laufen könnte als erwartet, was nicht zuletzt vom Ausbau der Aktivitäten in Europa abhängen dürfte.
Und das 2026er-KGV liegt bei 16,7.
Vor diesem Hintergrund sollte meiner Meinung nach der Höhenflug der Aktie in Richtung der Rekordhochs von Mitte November 2024 bei rund 314 Dollar weitergehen.
BNP Paribas bietet auf die Aktie von General Dynamics (851143) Mini Futures, Unlimited Turbos und weitere Produkte an.
Egmond Haidt
Der Autor dieses Beitrags, Egmond Haidt, arbeitete nach seiner Bankausbildung und dem BWL-Studium ab 2000 als Redakteur bei BÖRSE ONLINE. Seit Juli 2013 ist der Finanzjournalist als Freiberufler tätig. Jeden Dienstag ab 18 Uhr analysiert er die neuesten Entwicklungen am Finanzmarkt in der Sendung Euer Egmond.
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