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Lasst es wachsen und gedeihen

Wer seine Pflanzen liebt, düngt sie. Das gilt auch in der Landwirtschaft. Über 200 Milliarden US-Dollar werden derzeit mit Düngemitteln weltweit umgesetzt, und der Bedarf wächst. Gute Aussichten für die Hersteller von Stickstoff und Co.
Stickstoff für Blattwachstum, Phosphor für Blüten und Früchte, Kalium für die Gesundheit und Festigkeit der Pflanzenzellen – und dem floralen Erfolg auf Balkon, Terrasse und im Garten steht nichts mehr im Weg. Natürlich soll alles nur in Maßen verabreicht werden, nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig. Doch unter dem Strich ist klar: Wer seine Pflanzen mag, düngt sie.
So wie daheim, so läuft es am Ende auch in der Landwirtschaft. Hier spielt das Düngen allerdings eine noch größere Rolle, nicht nur weil die Geldeinkünfte des Landwirts von einem ordentlichen Pflanzenwachstum abhängen, sondern auch weil das regelmäßige Ernten dem Ackerboden stetig Nährstoffe entzieht. Diese werden zuvor von den Pflanzen – ob Weizen, Gerste, Hopfen oder schlichtweg nur Gras für die Ernährung der Kühe, ist dabei völlig egal – aufgenommen und spätestens bei der Ernte abtransportiert. Die Nährstoffe fehlen dann im Boden, der zunehmend „verarmt“. Um der Verarmung vorzubeugen, düngt der Landwirt seine Felder. Dabei gilt die Faustformel: je häufiger die Ernte, desto häufiger die Düngung. Gerade in der intensiven Landwirtschaft ist das Düngen von enormer Bedeutung.
Düngemittelmarkt wächst stetig. Und so ist klar, warum der Markt für Düngemittel stark wächst. Über 200 Milliarden Dollar werden derzeit weltweit mit Düngemitteln für die Landwirtschaft umgesetzt. Bereits für 2035 rechnen Beobachter mit einem Umsatz von 290 Milliarden Dollar. Wichtigste Treiber sind dabei die Bevölkerungszunahme einerseits – derzeit leben etwa 8 Milliarden Menschen auf der Erde, in zehn Jahren soll es etwa 1 Milliarde mehr sein – und der Rückgang von fruchtbaren Ackerböden andererseits. Weltweit gehen jährlich etwa 10 Millionen Hektar Ackerfläche verloren, die Fläche von rund 14 Millionen Fußballfeldern. Der Rückgang der Ackerfläche führt zu der Situation, dass auf den übrigen Flächen mit einem erhöhten Einsatz von Düngemitteln mehr Nahrungsmittel produziert werden müssen.
Grundsätzlich gibt es dabei drei Arten des Düngens, entweder durch organischen Dünger wie Stallmist, Gülle oder auch Klärschlamm, durch mineralischen Dünger oder aber durch sogenannten Kunstdünger, der unter Verwendung chemischer Prozesse industriell hergestellt wird. Während letzterer auf nicht natürlichen Materialien beruht, besteht Mineraldünger meist aus Rohstoffen, die abgebaut werden. Die drei bedeutendsten mineralischen Düngemittel, die direkt oder indirekt gewonnen werden, sind Phosphat, Kali und Kalk. Zudem gibt es noch Stickstoffdünger, der ebenfalls als Mineraldünger bezeichnet und aus Erdgas extrahiert wird.
Düngemittelpreise auf niedrigerem Niveau. Der Düngemittelmarkt ist allerdings in den zurückliegenden Jahren in größere Turbulenzen geraten. Denn der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine hat auch hier Spuren hinterlassen. Russland ist nämlich nach Kanada und den USA der drittgrößte Hersteller von Düngemitteln. Die braucht man vor allem für die eigene Landwirtschaft, ein Teil der Düngemittel wird aber auch exportiert. Im Gegensatz zu vielen anderen Produkten sind Düngemittel aus Russland nicht von den Sanktionen der Europäischen Union betroffen. Das wurde am Anfang befürchtet, weswegen die Düngemittelpreise zu Beginn des Krieges stark gestiegen waren (siehe Grafik Seite 28).
Mittlerweile ist aber klar, dass aus Gründen der Ernährungssicherheit die EU von Handelsbeschränkungen absieht. Allerdings hat das EU-Parlament erst im Mai für höhere Zölle auf Düngemittel sowie bestimmte landwirtschaftliche Erzeugnisse aus Russland und Belarus gestimmt, um die Importabhängigkeiten zu verringern. Mittelfristig, so Beobachter, könnte das die europäischen Düngemittelhersteller unterstützen, die grundsätzlich höhere Produktionskosten haben als die Konkurrenz aus Russland.
Bodenbildung zum Einstieg nutzen. Der Markt bleibt damit volatil, was sich auch an den Kursentwicklungen der Aktien der Düngemittelhersteller zeigt. Die Papiere der weltweit führenden Düngemittelproduzenten, Nutrien aus Kanada, Mosaic und CF Industries, beide aus den USA, haben seit dem Hoch im Jahr 2022 kräftig verloren. Einige Marktteilnehmer spekulieren nun auf einen Turnaround, zumindest konnten die Aktien in den zurückliegenden Monaten schon deutlicher zulegen.
Das betrifft auch den größten börsennotierten Düngemittelhersteller in Deutschland, K+S. Die Aktien konnten seit dem Tief im zurückliegenden September um immerhin rund 70 Prozent zulegen, notieren aber immer noch deutlich unter ihrem Hoch aus dem Jahr 2022.
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