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Die Fed liefert

Die US-Notenbank hat im Dezember erneut die Zinsen gesenkt. Der geldpolitische Kurs für 2026 ist aktuell jedoch schwer vorhersehbar, zumal es im Mai einen Wechsel an der Fed-Spitze geben wird.
Die US-Notenbank Fed setzte ihre geldpolitische Lockerung am 10. Dezember fort und senkte die Leitzinsen um weitere 0,25 Prozentpunkte auf eine Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent. Lange Zeit herrschte große Unsicherheit, ob die Fed eine weitere Zinssenkung vornehmen würde. Wegen der 43-tägigen Haushaltssperre der US-Regierung (Shutdown) im Oktober und November fehlten wichtige amtliche Daten zu Arbeitsmarkt und Inflation. Die Notenbanker mussten sich deshalb mehr als üblich auf Schätzungen privater Institute und eigene Umfragen stützen. Die Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts für Oktober stand zusammen mit dem Jobreport für November erst am 16. Dezember (nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe) an.

Der weitere Kurs in der US-Geldpolitik ist schwer vorhersehbar. Im Median stellten die US-Währungshüter für 2026 nur eine weitere Zinssenkung in Aussicht. Anders als etwa die Europäische Zentralbank (EZB), deren Hauptaufgabe die Gewährleistung der Preisstabilität im Euroraum ist, mit dem Ziel, die Inflation auf mittlere Sicht bei etwa 2 Prozent zu halten, besitzt die US-Notenbank ein duales Mandat. Die Fed hat nicht nur die Aufgabe, für stabile Preise zu sorgen – das Inflationsziel liegt hier ebenfalls bei 2 Prozent –, sondern auch für Vollbeschäftigung. Nach ökonomischer Definition herrscht Vollbeschäftigung bei einer Arbeitslosigkeit von weniger als 5 Prozent. Das Problem: Ihr Inflationsziel von 2 Prozent hat die US-Notenbank zuletzt im März 2021 erreicht. Seither liegt die Inflation darüber, phasenweise sogar deutlich darüber. Im September war die Verbraucherpreisteuerung gegenüber dem Vorjahr noch auf 3,0 Prozent gestiegen.

Arbeitsmarkt sendet Schwächesignal. Die Fed steht somit vor einem klassischen Zielkonflikt: Einerseits bleibt die Inflation über dem gewünschten Zielwert von rund 2 Prozent, andererseits schwächt sich der US-Arbeitsmarkt zunehmend ab – die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze ist seit dem Frühjahr stark gesunken. Im Juli und August gingen sogar Jobs verloren. Im September schuf die US-Wirtschaft zwar wieder 119.000 Jobs, doch folgte ab dem 1. Oktober der längste Regierungsstillstand der US-Geschichte, womit sich die Lage am Arbeitsmarkt wieder verschlechtert haben dürfte. Den Kontrapunkt zum Stellenwachstum lieferte im September die getrennt ermittelte Arbeitslosenquote – mit 4,4 Prozent sprang sie auf das höchste Niveau seit beinahe vier Jahren. Per Definition herrscht damit am US-Arbeitsmarkt zwar gerade noch Vollbeschäftigung, doch zeigt der Trend eher nach oben. Die jüngste Zinssenkung wurde von den Währungshütern mit Schwächesignalen vom Arbeitsmarkt begründet, was darauf schließen lässt, dass sie sich derzeit mehr Sorgen um den Arbeitsmarkt als um die hartnäckige Inflation machen. Ablesen lässt sich dies auch an den neuen Prognosen. Die Fed rechnet im kommenden Jahr trotz der aggressiven US-Zollpolitik nun sogar mit einem Rückgang der Inflation auf 2,4 Prozent, nachdem sie zuvor eine Inflation von 2,6 Prozent prognostiziert hatte.
Wechsel an der Fed-Spitze. Wie viel Einfluss US-Präsident Donald Trump auf die jüngste Zinsentscheidung hatte, ist schwer zu sagen. Er hatte Fed-Chef Jerome Powell in den vergangenen Monaten wiederholt mit Forderungen nach kräftigen Zinssenkungen unter Druck gesetzt – auch, um den Wohnungsmarkt anzukurbeln. Damit will der Republikaner vor den wichtigen Zwischenwahlen im kommenden Jahr Bedenken über die allgemeine Bezahlbarkeit von Wohnraum begegnen. Die Amtszeit des scheidenden Fed-Chefs Powell endet im Mai. Trump hat angekündigt, Anfang 2026 einen Nachfolger zu nominieren. Als aussichtsreicher Kandidat gilt Trumps Wirtschaftsberater Kevin Hassett. Die Märkte befürchten, dass der neue Fed-Chef eine Marionette von US-Präsident Trump werden könnte, womit die Unabhängigkeit der mit Abstand wichtigsten Notenbank der Welt in Gefahr geraten könnte. Im kommenden Jahr könnten daher möglicherweise mehr Zinssenkungen erfolgen, als aus wirtschaftlicher- und geldpolitischer Sicht notwendig wären. Doch Experten warnen, dass zu schnelle Zinsschritte nach hinten losgehen könnten. Sollte die Fed aggressiver lockern, als es die Märkte für gerechtfertigt halten, könnten die Anleger dies als inflationär bewerten, sagte Citigroup-Chefvolkswirt Nathan Sheets. Dies würde die langfristigen Zinsen nach oben treiben, einschließlich der Hypothekenzinsen. Damit würde genau der Sektor abgewürgt, den Trump eigentlich stärken wollte.

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