Weltraum-Aktien - Sternstunde

01.04.2026 · von Olaf Hordenbach

Die Weltraumwirtschaft boomt. Unternehmen erobern das All, schnell und kostengünstig. „New Space“ bietet „Billigflüge“ in die erdnahe Umlaufbahn an, und schon bald sollen Rechenzentren und die Besiedlung des Mondes folgen.

„Weltraumlaser“, schreit mein Sohn, und ich zucke zusammen. „Weltraumlaser“, die Türen knallen und alle Kinder rennen mit. Kindergeburtstagsparty nennt man so was. Früher gab es Pappnasen und Flaschendrehen, heute halt Weltraumlaser. Verdammte PJ Masks, schießt es mir durch den Kopf. Diese nervige Zeichentrickserie läuft bei uns jeden Tag. „PJ Masks – Pyjamahelden“, sie jagen Verbrecher, gern auch schon mal im Weltraum. So absurd das ist – Kinder in Fantasiekostümen fliegen durchs All –, so unrealistisch ist das alles gar nicht. Okay, also das mit den Kindern, die durch das Weltall fliegen, das ist schon Quatsch, aber den „Weltraumlaser“, den gibt es wirklich. Laser zur Kommunikation via Weltraum sind längst im Einsatz. Die Laser-Weltraumkommunikation nutzt Infrarotlicht statt Funkwellen, um Daten mithilfe von Laserstrahlen zwischen Satelliten oder zur Erde zu übertragen (siehe dazu auch den Kasten auf Seite 16). Der „Weltraumlaser“ bietet deutlich höhere Datenraten und bessere Abhörsicherheit. Zudem: Nicht wenige Staaten arbeiten fleißig auch an Laser als Waffe. Gezielte „Strahlen“ auf einen Gegner können dessen Kommunikations- und Energiesysteme lahmlegen, anfliegende Raketen abschießen oder Satelliten zerstören. Der Cyberwar, der „Krieg der Sterne“, ist vielleicht noch nicht Gegenwart, aber sicherlich auch nicht mehr ferne Zukunft.

Visionen werden Wirklichkeit. Überhaupt, der Weltraum ist alles andere als „Zukunft“. Ganz im Gegenteil. Allein im laufenden Jahr dürften mit Technologien rund um das und für das All weltweit rund 700 Milliarden Dollar umgesetzt werden, mit schnell anziehender Tendenz. Bereits zu Beginn der 2030er-Jahre rechnen Beobachter mit dem Vordringen in den „Eine-Billion-Dollar-Raum“. Die Space Economy, die Weltraumwirtschaft, boomt. Während die World Economy extreme Schwächezeichen aufweist und die Globalisierung ins Stocken geraten ist, kann davon bei der Space Economy keine Rede sein. Dabei hat die Weltraumwirtschaft gerade erst begonnen, sagen Beobachter. Wir stehen am Anfang einer jahrhundertelangen Entwicklung. Satelliten helfen uns derzeit dabei, weltweit zu kommunizieren und die Erde zu beobachten. Von Zeit zu Zeit fliegen auch mal Menschen in den Weltraum, um auf Raumstationen Forschung zu betreiben. Doch der nächste Schritt soll viel weiter gehen, eine ständig bemannte Station auf dem Mond, in einigen Jahren auch auf dem Mars. Dann soll es auch mit der Rohstoffproduktion im Weltall losgehen, auf dem Mond etwa vermutet man Eisen, Titan und Aluminium. Auch die irdischen Energieprobleme sollen so gelöst werden, durch großflächige Sonnensegel, die die Kraft der Sonne einfangen und zur Erde leiten. Visionen über Visionen, manches vielleicht übertrieben, vieles aber durchaus umsetzbar.

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Der Weltraum wird „privatisiert“. Die Mondstation etwa, die wird ganz sicher kommen. Die Artemis-Mission der US-Amerikaner wurde zwar kürzlich aufgrund technischer Probleme der Trägerrakete verschoben, aber nicht aufgehoben. Für April ist das nächste Zeitfenster für einen Start vom Raumfahrtzentrum Cape Canaveral möglich. Artemis 2, so der Name der geplanten Mission, soll Astronauten in der Nähe des Mondes bringen und dient zur Vorbereitung einer größeren Mission in einigen Jahren, nämlich einer Mondlandung. Und die wiederum ist dann die Vorbereitung für eine dauerhafte Besiedlung des Erdtrabanten. Einer, der das vorantreibt, ist Elon Musk. Der Tesla-Chef hat mit SpaceX ein Raumfahrtunternehmen gegründet, das schon heute maßgeblich die Weltraum-ambitionen der USA vorantreibt. Mit der Rakete Falcon 9 und dem Raumgleiter Dragon 2 versorgt Elon Musk unter anderem die Internationale Raumstation ISS und „schießt“ regelmäßig Satelliten ins All. Mit fast 330 Raketenstarts hat SpaceX über die Hälfte aller weltweit registrierten Flüge ins All im zurückliegenden Jahr unternommen. Für Elon Musk ist das nicht nur ein enorm wichtiges Geschäft, sondern auch ein enormer Prestigegewinn, gilt er doch als Verfechter – aber nicht Erfinder (siehe dazu den Kasten auf Seite 12) – der privaten Weltraumwirtschaft. Diese könnte mit dem geplanten Aus der ISS im Jahr 2030 endgültig durchstarten. Die ISS gilt als der „letzte“ große Versuch, den Weltraum durch staatliche Akteure zu erschließen, zumindest was die westlichen Industrienationen anbetrifft. Die NASA, die Weltraumbehörde der USA, und das europäische Pendant, die ESA, sind wesentliche Finanzierer der ISS. Doch nicht erst seit US-Präsident Donald Trump steht in den USA die Finanzierung der NASA aus dem Bundeshaushalt unter Druck. Am liebsten würde sich die amtierende US-Regierung gänzlich zurückziehen und die Space Economy privaten Unternehmen überlassen. Das ist in Europa noch nicht ganz so ausgeprägt, aber auch hierzulande mehren sich die Stimmen, staatliche Subventionen abzubauen und Privaten das Spielfeld zu überlassen (siehe dazu auch den Kasten auf Seite 13). Ähnlich wie die irdische freie Marktwirtschaft, bei der sich der Staat auf die Schaffung fairer Wettbewerbsbedingungen konzen-triert, sollen sich staatliche Akteure auch im Weltraum bestenfalls als „Schiedsrichter“ betätigen.

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Kayser war vor Musk da

Tesla-Chef Elon Musk gilt als Visionär und Vordenker einer neuen Zeit. Er hat Tesla zwar nicht gegründet, aber zu dem gemacht, was das Unternehmen heute ist, zu einem führenden E-Auto-Hersteller. Die Elektromobilität hätte es auch ohne Musk gegeben, aber eben „anders“. Und so ist es auch mit der privaten Weltraumwirtschaft. Musk hat sie nicht erfunden, aber durch sein 2002 gegründetes Unternehmen SpaceX maßgeblich beeinflusst. Doch wie gesagt, die Idee, den Weltraum zu privatisieren und durch Unternehmen statt durch staatliche Institutionen wie NASA und ESA erschließen zu lassen, ist nicht neu. Sie kommt von einem Deutschen namens Lutz Kayser. Der hatte bereits in den 1970er-Jahren den Einfall, Billigraketen in Serie zu bauen, mit denen Satelliten zu extrem niedrigen Kosten in den Weltraum transportiert werden können. Er gründete 1975 das Unternehmen Orbital Transport und Raketen Aktiengesellschaft, kurz Otrag, konstruierte mit der Raketenlegende Wernher von Braun einige Prototypen und ließ diese von einem Startplatz mitten im afrikanischen Regenwald von Zaire in die Luft schießen. Am Ende scheiterte das Vorhaben, doch die Idee, den Weltraum durch private Investoren und Unternehmer zu erschließen, war geboren. Elon Musk war also nicht der Erste, der diese Idee hatte. Das Leben von Lutz Kayser wurde übrigens verfilmt: „Fly, Rocket, Fly“, gedreht unter der Regie von Oliver Schwehm.

„New Space“ senkt die Kosten. Das könnte durchaus ein Erfolgsrezept sein und auch in Europa zu neuen Investitionen für und in den Weltraum führen. Die Kommerzialisierung des Weltraums, im Englischen als „New Space“ oder „NewSpace“ bezeichnet, in Anlehnung an die New Economy der späten 1990er- und frühen 2000er-Jahre, läuft derzeit auf Hochtouren. Davon profieren auch staatliche Akteure, sagen die Verfechter von New Space. Die NASA hat sich diesbezüglich weitgehend gewandelt und arbeitet eng mit New Space zusammen. Statt selbst Raketen und Raumgleiter zu entwickeln, vergibt sie an New-Space-Vertreter Aufträge. Das führt im New Space zu einem harten Konkurrenzkampf, mit der Folge, dass die Kosten sinken. Wettbewerb, so die Vertreter von New Space, ist sowohl für die Unternehmen als auch für die Kunden gut. Er bietet Kunden die besten Preise und Unternehmen die Motivation, sich kontinuierlich zu verbessern und wettbewerbsfähige Angebote zu machen – und das soll nun eben auch für den Weltraum gelten.

In Europa ist diese Herangehensweise nicht unbekannt, steckt aber noch in den Kinderschuhen. Zwar wurde mit der im Mai 2023 verabschiedeten Commercial Cargo Transportation Initiative (CCTI) der Versuch gestartet, verstärkt private Unternehmen in die Entwicklung kostengünstiger Raketen einzubeziehen, doch konkrete Ergebnisse stehen noch aus. Das führt dazu, dass sich die Kosten etwa für den Start einer Ariane-Trägerrakete, des „Raketen-Flaggschiffs“ der ESA, auf rund 100 Millionen Dollar belaufen, für eine Falcon 9 von SpaceX hingegen nur auf knapp 70 Millionen Dollar (siehe dazu auch die Grafik auf Seite 14). Beobachter sagen, dass SpaceX selbst zu Kosten von nur 50 Millionen Dollar pro Start noch gewinnbringend arbeiten würde.

Die Amerikaner sind damit deutlich günstiger, was ihnen einen Wettbewerbsvorteil sichert. Und damit ist sicherlich noch nicht das Ende der Kostensenkung erreicht. Mit Starship etwa, einer riesigen Rakete von SpaceX, die noch 2026 ihre Testphase beenden und den regulären Dienst aufnehmen soll, sollen die Kosten weiter gedrückt werden, auf wenige Hundert Dollar je Kilogramm Transportlast. Halten die Europäer nicht dagegen, so Kritiker, könnten sie eines Tages völlig aus dem Geschäft mit den Raketenstarts gedrängt werden.

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New Space - das Nasa-Erfolgskonzept kommt nach Europa

Um die Kosten bei der Entwicklung und dem Start von Raketen zu senken, wurde in den USA im Jahr 2006 das Programm Commercial Orbital Transportation Services (COTS) initiiert. Ziel ist die Einbindung von privaten Unternehmen in die Entwicklung und den Betrieb von Weltraumtransportsystemen. Durch COTS unterstützte die NASA zum Beispiel SpaceX. Mit einer Mischung aus öffentlichen und privaten Ressourcen entwickelte SpaceX die Falcon 9, die erste teilweise wiederverwendbare Rakete. COTS löste zudem eine Welle privater Investitionen in die traditionell öffentliche US-Raumfahrtindustrie aus. Unternehmen haben es geschafft, die Kosten für den Transport von Nutzlasten in den Orbit zu senken, was zu einem beispiellosen Anstieg der Anzahl von Satelliten führt, die verbesserte kommerzielle Dienstleistungen wie Internetverbindungen und detaillierte Erdaufnahmen bieten. Zudem entstand eine völlig neue Industrie, junge Unternehmen, die sich mit Technologien für den Weltraum beschäftigen – New Space, in Anlehnung an den Begriff der „irdischen“ New Economy.

An diesem Erfolg will man nun auch in Europa teilhaben und hat 2023 die Commercial Cargo Transportation Initiative (CCTI) gegründet, als Aufruf an europäische Unternehmen, kommerziell solide und kostengünstige Frachttransportsysteme zu entwickeln. Beobachter sind sich jedoch über den langfristigen Erfolg von CCTI unsicher. Sie bemängeln die finanziellen Unsicherheiten für Unternehmen und die fehlende politische Unterstützung.

Klein statt groß. Dabei ist Größe nicht alles. Während Ariane und Falcon und in Zukunft auch Starship durch Masse überzeugen, setzt man bei New Space auch häufig auf kleine bis mittelgroße Raketen. Hergestellt in Serie und weitestgehend wiederverwertbar sollen sie die Kosten auf ein Minimum reduzieren. Wie eine Art „Taxisystem“ sollen sie permanent Satelliten in das Weltall transportieren. Das funktioniert schon sehr gut. Rocket Lab aus Kalifornien etwa hat sich fest am Markt für private Raketenstarts im Bereich klein bis mittelgroß etabliert. Von Startplätzen in Neuseeland und im Bundesstaat Virginia hob die Electron-Rakete im zurückliegenden Jahr 21-mal ab, und das jedes Mal erfolgreich. Die Electron wird von Experten als sehr zuverlässig gelobt. Seit ihrem Debüt im Jahr 2017 ist sie insgesamt 79-mal ins All geflogen und hat dabei nur vier Ausfälle verzeichnet.

Allerdings hapert es noch bei den Kosten. Diese sind pro Kilogramm Transportlast in die erdnahe Umlaufbahn um ein Vielfaches höher als etwa bei SpaceX. Doch Rocket Lab bietet seinen Kunden gewisse Vorteile. So müssen sie auf keinen Starttermin warten, sondern können individuell bestimmen, wann die Rakete abheben soll. Rocket Lab ermöglicht also eine schnelle Verfügbarkeit, im Gegensatz zu SpaceX, wo die Kunden auf den Zeitplan des Hauptnutzlastgebers warten müssen. Vor allem das US-Militär schätzt diesen Service und gehört zum festen Kundenstamm.

Zudem will Rocket Lab mit der neuen kostengünstigen Rakete Neutron, die noch im laufenden Jahr ihr Debüt feiern soll, in Zukunft auch preislich attraktiv sein. Mit der Neutron sollen die Kosten für den Transport von Satelliten ins Weltall auf das Niveau von SpaceX und der Falcon 9 gesenkt werden.

Ariane 6 – neu und doch schon veraltet

Die Trägerrakete Ariane ist das wichtigste Raketensystem der Europäer. Entwickelt und gebaut wird sie von der Ariane Group, einem Joint Venture des niederländischen Luft- und Raumfahrtkonzerns Airbus und des französischen Rüstungsunternehmens Safran. Mit der Ariane 6 ist jüngst die neueste und leistungsstärkste Ariane in das Weltall geflogen. Am 12. Februar hob sie vom Startplatz Kourou in Französisch-Guyana ab. An Bord der Rakete: 32 Satelliten für Amazon Leo (vormals Kuiper), die Breitbandkonstellation des Amazon-Konzerns.

Auch wenn die Leistungskraft der Ariane 6 durchaus beachtlich ist – sie kann mit rund 22 Tonnen ähnlich viel Nutzlast pro Start in die erdnahe Umlaufbahn transportieren wie die Falcon 9 von SpaceX –, galt sie unter technischen Gesichtspunkten schon vor ihrem Jungfernflug als veraltet. Hauptsächlich, weil sie als „Einwegrakete“ konzipiert wurde – sie startet einmal und verglüht auf ihrem Rückweg. Damit steht sie nicht nur im Gegensatz zu den kleineren wiederverwendbaren Raketensystem, die in der europäischen Privatwirtschaft entwickelt werden, sie ist auch gegenüber der Falcon 9 im Nachteil, die ebenfalls auf Wiederverwertung setzt. Entsprechend wird die Ariane 6 bestenfalls als Übergangslösung gesehen, bis in Europa wiederverwendbare Technologien wie das „Themis-Programm“ voll einsatzfähig sind. Mit Themis will die Ariane Group alias Airbus und Safran eine wiederverwendbare, vertikal landende Raketenstufe entwickeln. Gelingt das Konstrukt, haben die Europäer eine Basistechnologie in der Hand, die für alle möglichen Raketen in allen Größenordnungen dienen könnte.

Weltraumwirtschaft – auch in Deutschland angekommen. Doch der Konkurrenzkampf um einen schnellen und günstigen Weg ins Weltall ist groß und wird nun auch zunehmend von Unternehmen aus Deutschland angeheizt. Jede Menge kleinere private Unternehmen, teilweise im Start-up-Format, wie Isar Aerospace, Hyimpulse und Rocket Factory Augsburg (RFA), tüfteln an Raketen. Auch wenn diese Unternehmen nicht über die gleichen finanziellen Mittel wie die großen Unternehmen aus den USA verfügen, in Sachen Know-how können sie locker mithalten. Und dann gibt es natürlich zahlreiche Zulieferer, zum Beispiel die zum Bremer Konzern OHB gehörende MT Aerospace aus Augsburg, die zwar keine Raketen bauen, aber wichtige Schlüsselkomponenten liefern. Die deutsche Luft- und Raumfahrtindustrie hat laut dem Bundesverband BDLI 2024 einen Umsatz von mehr als 52 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das ist ein Plus von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dabei entfallen rund 3 Milliarden Euro auf die Raumfahrt. Die Zahlen für 2025 liegen noch nicht vor, könnten aber über denen des Vorjahrs liegen.

Auf europäischer Ebene dominieren vor allem Airbus und Safran das Weltraumgeschäft. Mit der Ariane Group haben sie ein Joint Venture gegründet, das maßgeblich für die Konstruktion und den Bau der europäischen Trägerrakete Ariane zuständig ist (siehe dazu auch den Kasten auf Seite 15). Die Ariane Group ist somit auch der wichtigste Akteur bei der europäischen Weltraumbehörde ESA. Inwieweit die Dominanz der beiden Konzerne in Zukunft ins Wanken geraten könnte, weil man nun auch in Europa in Sachen Weltraum auf Wettbewerb setzen möchte, ist schwer abzuschätzen.

Satelliten-Wettlauf. Derweil tobt der Konkurrenzkampf in den USA unvermindert weiter, auch bei den ganz großen Raketen, die mit einem Flug viele Tonnen Nutzlast in den Weltraum transportieren können. Blue Origin etwa gilt als direkter Herausforderer von SpaceX, gegründet im Jahr 2000 von Amazon-Legende Jeff Bezos. Der hat sich bislang mit der Rakete New Shepard auf touristische Ausflüge jenseits der Wolkengrenze konzentriert, hat nun aber mit der New Glenn eine weltraumtaugliche Großrakete im Angebot. Erfolgreiche Starts gab es schon Anfang 2025. Die New Glenn kann bis zu 45 Tonnen Nutzlast in die erdnahe Umlaufbahn hieven und würde damit deutlich mehr Satelliten pro Flug transportieren können als die Falcon 9 oder die Ariane 6 (beide um die 22 Tonnen). Allerdings hält Elon Musk dagegen: Mit seiner Neuentwicklung Starship sollen über 100 Tonnen Transportlast pro Flug möglich sein.

Beim Wettlauf um die höchste Transportlast geht es nicht nur um eine Poleposition bei der anvisierten Besiedlung von Mond und Mars, sondern auch beim aktuellen Ausbau des Satellitennetzes wollen alle dabei sein. Und die ist im vollen Gange. Weit über 10.000 Satelliten befinden sich derzeit in der erdnahen Umlaufbahn, der größte Teil davon zur Kommunikation auf der Erde. Allein Starlink, ein Satellitennetzwerk von SpaceX, besitzt über 8.000 Satelliten, die weltweit einen Highspeed-Internetzugang bieten, auch in extrem entlegenen Regionen. Der gemessen an der Satellitenzahl Zweitplatzierte, Amazon Leo (ehemals Amazon Kuiper), kommt derzeit auf rund 3.200 Satelliten. Auch in Deutschland sind die Dienste von Starlink und Amazon Leo bald (ab Mai 2026) nutzbar – schnelles Internet, wo immer man sich bei uns aufhält, so das Versprechen der Anbieter. Auf Platz 3 rangiert OneWeb, ein in London ansässiger Anbieter für Satelliten-Breitbandinternet, der ein Netzwerk aus über 650 erdnahen Satelliten betreibt. OneWeb gehört seit 2022 zur Eutelsat Group, einem französischen Unternehmen.

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„Weltraumlaser“ made in Germany

Rocket Lab gegen Rheinmetall – die Auseinandersetzung könnte kaum spannender sein. Es geht um die Übernahme von Mynaric, einem deutschen Hersteller von Laserkommunikationstechnik, die sowohl auf der Erde als auch im Weltraum zum Einsatz kommt. Der „Weltraumlaser“, wie er auch gern umgangssprachlich genannt wird, bietet gegenüber der herkömmlichen Übertragungstechnologie mit Funkwellen viele Vorteile. Mit Laser können große Datenmengen sehr schnell und abhörsicher etwa zwischen Satelliten, Flugzeugen und Bodenstationen übertragen werden. Die Laserkommunikationstechnik gilt als die Zukunft der Übertragung von Daten, Funkwellen eher als Auslaufmodell. Die Laser werden schon heute bei Starlink, einem Satellitenverbund zur Kommunikation von SpaceX, eingesetzt.

Mynaric produziert nach eigenen Angaben derzeit pro Woche Laserterminals in zweistelliger Größenordnung, und das in kostengünstiger Serienproduktion. Über 350 Terminals sind 2025 an Kunden ausgeliefert worden, ein Großteil davon zum Aufbau der ersten Stufe eines militärischen US-Satellitennetzwerks. Mynaric darf wegen Vertraulichkeitserklärungen mit Kunden keine genaue Anzahl nennen, bestätigt aber, dass Terminals des Unternehmens bereits im Weltraum aktiv sind.

Mynaric wurde 2009 bei München gegründet, rutschte einige Jahre später in finanzielle Not und wurde anschließend mit Hilfe, der amerikanischen Investmentgesellschaft Pimco saniert. Dieser finanzielle Neustart ermöglichte ein Übernahmeangebot des US-Raumfahrtkonzerns Rocket Lab, der zu den Mynaric-Kunden gehört. Rocket Lab stellt sich immer breiter auf. Die Palette reicht von Raketen über Satelliten bis zu Weltraumsensoren, vor allem für das US-Militär. Doch der Deal ist noch lange nicht gemacht. Nun hat auch Rheinmetall Interesse an Mynaric bekundet. Der Düsseldorfer Rüstungskonzern baut aktuell sein Raumfahrtgeschäft aus und würde mit Mynaric seine Technologiebasis verbreitern. Rheinmetall bewirbt sich laut Branchenkennern gemeinsam mit dem Bremer OHB-Konzern um den Milliardenauftrag für eine Bundeswehr-Satellitenkommunikationsflotte mit 100 bis 200 Satelliten, die mit Laserkommunikationstechnik ausgerüstet werden soll.

Vorteil einer Übernahme durch Rheinmetall aus deutscher Sicht: Die Technologie würde im Land bleiben und nicht in die USA abwandern. Wie sich die Bundesregierung, die einer Übernahme durch wen auch immer zustimmen müsste, am Ende positioniert, ist unklar.

Weltraum 2.0. für den Alltag. Dabei ist der Transfer von Daten zum Zweck der Kommunikation nur ein Teilaspekt der Satellitentechnik, die derzeit gefragt ist. Auch die Erdbeobachtung, etwa für das tägliche Wetter, Klimaveränderungen, Hochwasser, Waldbeobachtung (auch zur Früherkennung von Waldbränden) und die Landwirtschaft spielen zunehmend eine Rolle. Eine Entwicklung, die schon seit einigen Jahren läuft, dank technologischer Neuerungen aber immer gefragter wird. Von „Weltraum 2.0“ sprechen einige Beobachter, und spielen damit nicht nur auf das Vordringen der Privatwirtschaft in das All an, sondern auch darauf, dass das Weltall mehr und mehr zum Alltag für uns wird. Wie das konkret aussehen kann, lässt sich gut am Beispiel von Planet Labs zeigen. Das britische Unternehmen betreibt eine Flotte von 150 Erdbeobachtungssatelliten. Diese sogenannten Dove-Satelliten liefern kontinuierlich hochauflösende Bilder, die anschließend mit Datenanalyse-Software ausgewertet werden. Davon profitieren auch Landwirte. Sie analysieren anhand der Bilder von Planet Labs Erntezyklen, Schädlingsbefall und den Wasserbedarf der Pflanzen.

In diesem Zusammenhang taucht auch immer wieder der Landmaschinenhersteller Deere & Co aus den USA auf. Deere nutzt Satellitentechnologie für hochpräzise Landwirtschaft. Seit 2024 kooperiert das Unternehmen mit SpaceX, um Landmaschinen mit dem Satellitennetz Starlink zu verknüpfen. Das ermöglicht Datenaustausch in Echtzeit, autonome Abläufe und Ferndiagnosen.

Der Weltraum wird der Erde immer ähnlicher. „Weltraumlaser“, schreit mein Sohn schon wieder. Die Party ist im vollen Gange. Alle rennen wie verrückt hin und her. Wie war das noch mal bei PJ Masks? „Ich mag den Weltraum, wenn es still es“, so „Newton Star“, der den PJ Masks auf geheimer Mission unter die Arme greift. Ob es im Weltraum noch still ist? Na ja, da keine Schallwellen übertragen werden, wird es ziemlich ruhig sein, obwohl da oben schon verdammt viel los ist. Um mögliche Kollisionen mit Satelliten und Weltraumschrott zu verhindern, musste die Flugbahn der Internationalen Raumstation ISS seit 1999 über 40-mal korrigiert werden (siehe dazu auch den Beitrag ab Seite 52). Ausweichen und bremsen statt durchstarten, heißt es, ähnlich wie auf unseren Autobahnen. Der Weltraum wird der Erde immer ähnlicher, die Space Economy boomt. Und irgendwann fliegen bestimmt auch mal unsere Kinder durchs All, wie die Helden von PJ Masks.

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Das nächste große „Weltraum-Ding“ – Rechenzentren im All und der Börsengang von SpaceX

Tesla- und SpaceX-Chef Elon Musk rief kürzlich in einem Podcast mit Dwarkesh Patel und John Collison aus: „Merken Sie sich meine Worte ... In 36 Monaten, wahrscheinlich aber schon in 30 Monaten, wird der wirtschaftlich attraktivste Ort für KI der Weltraum sein.“ Das mag wie eine weitere kühne – fast wilde – Behauptung in seiner langjährigen Geschichte mutiger Versprechen erscheinen, doch die Kommentare wurden eine Woche später von der Fusion zweier von Musks Unternehmungen, xAI und SpaceX, gefolgt. Es scheint, als wäre Musk zumindest teilweise ernsthaft dabei, die Ressourcenbeschränkungen der Erde zu umgehen und den KI-Boom in die Atmosphäre zu leiten.

Neben enormen technischen Herausforderungen hätten Rechenzentren im Weltraum durchaus Vorteile. Solarbetriebene orbitale Rechenzentren können 25 Prozent mehr Solarstrahlung nutzen und kontinuierlichen Strom erzeugen – sofern sie so positioniert sind, dass sie ständig in Sicht der Sonne bleiben –, wodurch die Erzeugungseffizienz verbessert und die Variabilität, mit der terrestrische Solarenergie konfrontiert ist, beseitigt wird. Zudem bietet das kalte Vakuum des Weltraums einen großartigen Wärmesenker für Strahlungskühlsysteme.

Und um der Öffentlichkeit zu demonstrieren, wie ernst Elon Musk das mit den Rechenzentren im Weltraum meint, hat sein Weltraumunternehmen SpaceX zu Jahresbeginn xAI übernommen. Die Übernahme ist mit einer Bewertung von 1,25 Billionen Dollar eine Riesen-Akquisition. Mit xAI bekommt SpaceX Rechenzentren-Know-how, xAI betreibt mit dem „Colossus“-Cluster einen der weltweit leistungsstärksten Supercomputer. Kritiker sagen, durch die Übernahmen werde vor allem xAI mit frischem Geld versorgt, denn bislang arbeitete xAI hochdefizitär und verbrannte monatlich rund eine Milliarde Dollar. Mit xAI an der Seite soll SpaceX nun nicht nur die ersten Rechenzentren im Weltall bauen, auch der Börsengang steht auf dem Plan. Mitte 2026 soll es so weit sein.

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