Nachhaltiges Reisen – Neue Wege

01.08.2021 · von Holger Bosse

Nicht erst die Corona-Pandemie hat die Grenzen des modernen Massentourismus aufgezeigt. Ein neuer Tourismus ist gesucht – nachhaltiger, für Mensch, Tier und Umwelt verträglicher. MÄRKTE & ZERTIFIKATE begibt sich auf eine Reise.

Mein Blick ruht auf der Basilika von San Giorgio Maggiore. Herrlich. Blaues Wasser, ein paar wenige Boote. Der weltberühmte Kirchenturm mit dem kupfergrünen Dach. Ruhe. „Vuole ordinare altro?“, fragt mich der Kellner halblaut. „Vielleicht später“, antworte ich in meinem holprigen Italienisch. Das hätte es so vor einigen Jahren noch nicht gegeben, dass sich ein Kellner an der Promenade des Markusplatzes mit einem „später“ zufriedengibt. Nun, jetzt scheint er über jeden Touristen froh zu sein, entschwindet lautlos in sein Restaurant. Wieder blicke ich zur Insel hi­nüber. Die Basilika wurde in ihrem heutigen Erscheinungsbild im 16. Jahrhundert errichtet. Sie prägt das Stadtbild von Venedig, wenn – ja wenn – kein Kreuzfahrtschiff davor entlangdampft und möglicherweise zur Belustigung der Kreuzfahrer noch laut rumtrötet. Ein absolutes Ärgernis, auch für die Einheimischen, für die Venezianer. Sie hängen am Tourismus, natürlich, wollen aber auch aus ihrer Stadt keinen Vergnügungspark à la Disney machen. Verständlich. Doch jetzt, wo ich hier sitze, ist kein Kreuzfahrtschiff zu sehen. Einfach herrlich.

Corona als Bruchpunkt.

Dass das so ist, dass ich den Augenblick am Markusplatz mit Weitsicht genießen kann, hat viel mit Corona zu tun, aber eben auch nicht nur. Die Pandemie hat den Tourismus weltweit einbrechen lassen, auch Venedig war und ist davon betroffen. Dadurch kam auch die Kreuzschifffahrt zum Erliegen. Vor Corona sah das anders aus. Über 500 Schiffe kamen jährlich nach Venedig. Um ihren Passagieren eine optimale Sicht zu bieten, fuhren die Kapitäne oft durch den schmalen Kanal von Giudecca, mit vollen Blick auf den Markusplatz auf der einen Seite und San Giorgio Maggiore auf der anderen. Das versaute nicht nur den Ausblick für die Restaurantbesucher an der Promenade, das setze auch den Fundamenten Venedigs kräftig zu. Der Wellengang bedrohte die historische Bausubstanz. Wiederstand machte sich breit, schon vor vielen Jahren. Vor einigen Monaten dann die Entscheidung der Stadtoberen, in Zukunft dürfen die Kreuzfahrtschiffe nicht mehr die Altstadt von Venedig anlaufen, ankern müssen sie im Indus­triegebiet, das am Festland liegt. Corona hat mit dieser für mich längst fälligen Entscheidung wenig zu tun.

Und dennoch, Corona hat dazu beigetragen, dass sich die Menschen Gedanken über ihr zukünftiges Reiseverhalten machen. „Die Herausforderungen, vor denen der Tourismus steht, waren bereits im Vorfeld der Coronakrise enorm“, sagt Anja Kirig vom Zukunftsinstitut in Frankfurt am Main. „Doch der Reset, den die Coronakrise bewirkte, erzwang ein Neudenken mit einem Schlag“, fügt die Forscherin an. Vor diesem Hintergrund ist die Corona-Pandemie weniger ein Transformator, vielmehr eine Zäsur, ein Breaking-Point, ein Bruchpunkt, der auf einen Schlag alles verändert hat. Doch ist das wirklich so? Wie sieht der Tourismus in einer Post-Corona-Zeit aus?

Große Bedeutung für die Ökonomien.

„Der Tourismus ist weltweit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der zu Wachstum und Beschäftigung beiträgt. So haben 2019 insgesamt 1,5 Milliarden Menschen eine touristische Reise ins Ausland getätigt“, heißt es auf der Internetseite des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Und damit das so bleibt, hat sich das Ministerium ein Eckpunktepapier einfallen lassen. Kernpunkte des Papiers: „Erstens soll die inländische Wertschöpfung erhöht und damit wirtschaftliches Wachstum vorangetrieben werden. Zweitens soll die Lebensqualität der in Deutschland lebenden Menschen nachhaltig gesteigert werden. Drittens soll Tourismus zu internationaler Stabilität beitragen.“ Experten sagen, dass man im Grunde genommen diese drei Punkte auf den weltweiten Tourismus übertragen sollte, wenn dieser auf Dauer und vernünftig wachsen und damit seine Funktion als Wirtschaftsfaktor behalten soll.

Im Zeitraum 2008 bis 2019 hat der Tourismus in Deutschland immerhin rund vier Prozent zum heimischen Bruttoinlandsprodukt (BIP) beigetragen. Das ist ordentlich und vergleichbar etwa mit der Finanz- und Versicherungsbranche, die ebenfalls rund vier Prozent zum deutschen BIP beisteuert. In anderen Ländern ist die Bedeutung des Tourismus jedoch noch ungleich höher. In Spanien und Kroatien etwa liegt der Anteil bei jeweils über zehn Prozent, in Frankreich und Portugal bei über sieben Prozent. Die Einnahmen aus dem Tourismus sind also keine Dreingabe, keine Pluspunkte, auf die man zur Not auch verzichten könnte, sondern haben elementare Bedeutung für die Ökonomien der Länder. Deshalb geht es darum, den Tourismus aufrechtzuerhalten, nur halt anders, den neuen Gegebenheiten angepasst.

Das Kreuz mit den Kreuzfahrtschiffen

Sie sind groß, laut und dreckig – und dennoch sehr populär, die Kreuzfahrtschiffe. Im Vor-Corona-Jahr 2019 buchten weltweit 30 Millionen Touristen eine Kreuzfahrt, das sind rund doppelt so viele wie zehn Jahre zuvor. Dafür standen ihnen etwa 550 Schiffe zur Auswahl.
Ein Kreuzfahrtschiff stößt im Schnitt am Tag etwa so viel Kohlenstoffdioxid (CO2) aus wie 84.000 Autos. Das und die Tatsache, dass sich immer mehr Hafenstädte weigern, Kreuzfahrtschiffe vor Anker gehen zu lassen – wie nun etwa Venedig – hat die Kreuzschifffahrtindustrie schon vor Corona unter Zugzwang gesetzt. So nahm im Jahr 2018 Marktführer AIDA das erste vollständig mit Flüssiggas (LNG) betriebene Kreuzfahrtschiff in Betrieb. Seitdem überschlagen sich die Reedereien mit ihrem Engagement für Umweltschutz und nachhaltiges Reisen. Sie wollen das Image der „Dreckschleuder“-Industrie hinter sich lassen. Doch LNG ist nicht in jeder Hinsicht die Lösung. So verringert sich der CO2-Ausstoß mit dem Flüssiggas nur minimal im Vergleich zum gebräuchlichen Schweröl. Gefordert ist ein emissionsfreies Fahren, so wie es nun Norwegen beschlossen hat. Ab 2026 dürfen nur noch emissionsfreie Kreuzfahrtschiffe die westnorwegischen UNESCO-Welterbe-Fjorde besuchen.

Das ginge nur mit Batterien und Wasserstoff-Brennstoffzellen. Erste Pilotprojekte dazu laufen. Die Branche macht also erste Schritte hin zur emissionsfreien Kreuzfahrt. Was diesem Ziel aber im Weg stehen könnte, ist der Bau immer größerer Schiffe mit entsprechend großem Energiehunger. Es ist umstritten, ob Schiffe mit bis zu 10.000 Menschen an Bord jemals ausschließlich mit alternativen Antrieben fahren können. Zudem, ob mit Wasserstoff oder nicht, an der Tatsache, dass jedes Jahr Millionen von Meerestieren von Schiffschrauben – das betrifft insbesondere die der Kreuzfahrtschiffe, da sie oft in Küstennähe unterwegs sind – schwer verletzt oder getötet werden, ändert das alles nichts. Kreuzfahrtschiffe sind und bleiben ein „Kreuz“ für die Umwelt.

Berücksichtigung der Sustainable Development Goals.

Und das ist eben nicht nur Corona. Vor allem die Herausforderungen durch den Klimawandel müssen durch die Tourismusbranche umgesetzt werden. Immerhin wird der internationale Tourismus für rund acht Prozent des jährlichen Ausstoßes von klimaschädlichen Treibhausgasen wie Kohlenstoffdioxid (CO2) verantwortlich gemacht. Schnell mal mit dem Flugzeug für ein Shopping-Wochenende nach Barcelona oder Rom – so geht es nicht mehr. Und auch die berühmt-berüchtigte Partywoche am Platja de Palma auf Mallorca – Stichwort Ballermann – könnte in Zukunft ausfallen. Darauf zielt zumindest eine Initiative des Welttourismusverbands der Vereinten Nationen, der UNWTO. In einem Positionspapier mit dem Titel „One Planet Vision for a Responsible Recovery of the Tourism Sector“ aus dem Jahr 2020 schreibt der Verband: „Das Wachstum im Tourismussektor stellt bedeutende Herausforderungen in Bezug auf die Tragfähigkeit von Reisezielen, den Verbrauch natürlicher Ressourcen und Auswirkungen auf den Klimawandel. […] Die Behandlung all dieser Fragen muss das Herzstück einer verantwortungsvollen Erholung des Tourismussektors sein.“

Die UNWTO bring hier insbesondere die im Jahr 2015 von den UN verabschiedeten Sustainable Development Goals (SDGs) ins Spiel, 17 Nachhaltigkeitsziele, die von allen Staaten bei ihrem Handeln berücksichtigt werden und die auch helfen sollen, den Tourismus den neuen Gegebenheiten anzupassen. Insbesondere, so die Autoren des UNWTO-Papiers, kann der Tourismus dazu beitragen, Armut und Hunger zu bekämpfen (SDG 1 und 2) und die Biodiversität zu fördern (SDG 14 und 15). Dazu muss der zukünftige Tourismus die Gleichheit der Menschen und die Menschenwürde (SDG 5 und 8) achten und ihre Auswirkungen auf Konsum und Klima (SDG 12 und 13) berücksichtigen.

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Die Probleme bleiben.

Doch wie soll das gehen? Wenn sich, wie zuletzt im Jahr 2019, 1,5 Milliarden Menschen in Bewegung setzen und nationale Grenzen überschreiten, um sich zu erholen oder etwas zu erleben? Ist da noch Platz für bewusstes und klimaschonendes Reisen? Skeptiker sind da sehr vorsichtig. Sie sagen, dass der Tourismus mit dem Abklingen der Corona-Pandemie auf seine alten Wege zurückkehren und weiter expandieren wird. Die für 2030 vorgesehene Marke von weltweit zwei Milliarden Touristen, die ihr Land verlassen und in mindestens ein anderes reisen, mag sich durch Corona etwas nach hinten verschoben haben. Am Gesamttrend, so die Skeptiker, hat das aber wenig geändert. Dazu gehört zum Beispiel auch, dass private Zimmervermittlungen über Plattformen wie Airbnb dafür sorgen, dass in beliebten Metropolen wie London und New York ganze Stadtviertel in der Urlaubszeit zu einem erheblichen Teil von Touristen bewohnt werden. Das lässt die Mietpreise für die Einheimischen nach oben schnellen. Wer da nicht mehr zahlen kann, muss wegziehen – Stadtviertel werden so indirekt entvölkert.

In der Europäischen Union (EU) plant man deshalb ein neues Gesetz, das die Vermietung von Wohnraum an Touristen, die sogenannte Wohnraumzweckentfremdung, einschränken soll. Einige Städte und Kommunen haben dies bereits getan, so gibt es seit 2013 in Berlin eine Regelung, die die Zweckentfremdung von Wohnraum limitieren soll. Schätzungen gehen davon aus, dass in Berlin über 9.000 Zimmer/Wohnungen an Feriengäste vermietet werden. Viele dieser Wohnungen werden ausschließlich dafür reserviert und so dem städtischen Mietangebot auf Dauer entzogen.

Doch trotz neuer Gesetze, das Problem in vielen Regionen mit dem Tourismus bleibt. Beispiel Wasserverbrauch: Ein durchschnittliches 5-Sterne-Hotel in der indischen Metropole Goa verbraucht laut Angaben der Kirchen-Organisation „Brot für die Welt“ knapp 1.800 Liter Trinkwasser pro Tag und Zimmer. In der Stadt ist Wasser aber knapp, ein Einwohner muss im Schnitt mit 14 Liter Trinkwasser auskommen. Kein Einzelfall. Überhaupt scheinen Reisende mehr zu verbrauchen als daheim. Liegt der durchschnittliche Wasserverbrauch eines Deutschen zu Hause bei 120 Litern am Tag, sind es in den Ferien über 2.000 Liter. Zum erhöhten Verbrauch tragen nicht selten die Hotelpools bei, die randvoll mit Trinkwasser gefüllt sind.

Eine kurze Geschichte des Tourismus

um 1780
In Großbritannien etabliert sich das Wort „Tourist“ für junge Adlige, die sich auf die „Grand Tour“ machen, eine ein- bis dreijährige Bildungsreise durch die europäischen Metropolen, vor allem Paris, Genf, Venedig, Florenz und Rom.

1800er
Im 19. Jahrhundert verbreiten sich Reisen zum Zeitvertreib in ganz Europa. Ziel sind meist exklusive Badeorte am Meer oder in den Bergen. Gleichzeitig kommen die ersten Fernreisen auf. Vor allem Ziele in den europäischen Kolonialgebieten werden besucht, etwa Shanghai und Kapstadt. In Nordamerika reisen Betuchte an die Westküste, etwa in den Yosemite-Nationalpark in Kalifornien.

1869
Der Brite Thomas Cook organisiert die erste „Pauschalreise“ für eine Nilkreuzfahrt und zu den Pyramiden von Gizeh. Er gilt als Erfinder des „All-Inclusive-Prinzips“.

1928
Erster Transatlantikflug mit einem Zeppelin. LZ 127 erreicht am 15. Oktober mit 20 Passagieren an Bord Lakehurst im Bundesstaat New Jersey. Der Zeppelin war am 11. Oktober in Friedrichshafen am Bodensee gestartet. Es folgen eine ganze Reihe weiterer Flüge mit zum Teil touristischem Charakter, etwa eine sogenannte „Weltumrundung“(1929) und eine Reise in den Nahen Osten (1931).

1958
Erster Linienflug über den Atlantik. Die US-Airline Pan American Airways nimmt am 26. Oktober mit Boeings Düsenflieger 707 den täglichen Flugverkehr über den Atlantik auf.

1960er
Bezahlter Urlaub und verkürzte Wochenarbeitszeiten machen das Reisen in den westlichen Industrienationen auch für den durchschnittlichen Verdiener möglich. Vor allem Reisen nach Österreich und Italien werden beliebt. Im Jahr 1960 zählt man in Deutschland 13 Millionen Urlauber. Davon reisen 53 Prozent mit der Bahn, rund 40 Prozent nutzen einen Bus oder ihr Auto. Flug- und Schiffsreisen kommen nur marginal vor.

1970er
Rucksacktouristen aus Europa und Nordamerika bereisen die ganze Welt, um andere Kulturen kennenzulernen. Berühmt wird der Hippie-Trail, eine Landroute von Europa über Istanbul, Teheran, Kabul und Dhaka nach Südasien. Zu den berühmtesten Reisenden auf dem Hippie-Trail zählt unter anderem der spätere Gründer von Apple, Steve Jobs.

1971
Am 1. Mai 1971 landet auf dem Flughafen von Son Sant Joan bei Palma de Mallorca der erste Jumbo-Jet. „Fritz“, so der Name des Flugzeugs von der Condor Flugdienst GmbH, transportiert 120 Journalisten, die eifrig über das Geschehen berichten. Mit „Fritz“ startet die Entdeckung Mallorcas als „Sehnsuchtsort“ der Deutschen und ist Beginn des Massentourismus in Spanien.

1990er
Billigfluglinien und Online-Reisebuchungen lassen die Zahl der Touristen stark ansteigen. Von 25 Millionen registrierten Ankünften ausländischer Gäste weltweit im Jahr 1950 steigt die Zahl im Vor-Corona-Jahr 2019 auf rund 1,5 Milliarden Reisende. Dazu tragen zuletzt vor allem auch Touristen aus Fernost bei. Besuchten etwa 2009 nur rund 400.000 chinesische Gäste Deutschland, steigt ihre Zahl im Vor-Corona-Jahr 2019 auf über 1,5 Millionen.


2020/2021
Die Corona-Pandemie bringt das Tourismus-Geschäft größtenteils zum Erliegen. Laut Daten der Welttourismusorganisation (UNWTO) gehen die internationalen Ankünfte um 74 Prozent zurück. Zum Vergleich: Während der Weltwirtschaftskrise 2009 wurde ein Rückgang von nur vier Prozent verzeichnet. In einer jüngst erschienenen Studie gehen die UNWTO-Experten zudem davon aus, dass sich die wirtschaftlichen Einbußen für den weltweiten Tourismussektor in der Corona-Pandemie auf mehr als vier Billionen Dollar belaufen.

 

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Der Wille ist da, allein es fehlt an der Umsetzung.

Andererseits, es gibt in der Tourismusbranche durchaus Trends zu mehr Nachhaltigkeit, mehr sozialer und umweltgerechter Verantwortung. Allein in Deutschland haben sich rund 300 Akteure aus der Tourismusbranche dem „Impulse4travel Manifest“ angeschlossen, das eine vernünftige Balance zwischen den Bedürfnissen der Reisenden und der Einheimischen in den touristischen Hotspots anstrebt. Das ist durchaus ein Trend. In Umfragen unter deutschen Touristen gibt immerhin die Hälfte an, in Zukunft verstärkt auf nachhaltiges Reisen achten zu wollen. Doch bei der Umsetzung hapert es. Am Ende ist es nur ein kleiner Prozentsatz, der dann wirklich nachhaltig unterwegs ist. Zwischen Vorsatz und Realität klafft also eine sehr große Lücke.
Eine Lücke, die durch aktuelle Meldungen zur laufenden Reisesaison erst einmal bestätigt zu werden scheint. So meldet TUI, Europas größer Reiseveranstalter, ein großes Interesse seiner Kunden ausgerechnet an Fernreisen. „Für den Winter sehen wir ganz klar den Wunsch nach mehr Exotik im Urlaub. Fernreisen legen zu, und die Malediven sind erstmals unter den Top-3-Reisezielen unserer Kunden“, so Marek Andryszak, Vorsitzender von TUI in Deutschland. Dabei sind es gerade die Fernreisen, die häufig in der Kritik stehen. Lange Anreisewege per Flugzeug, möglicherweise problematische Umweltverhältnisse und Menschenrechte vor Ort – Nachhaltigkeit stellt man sich anders vor. Doch was ist überhaupt Nachhaltigkeit im Tourismus? Kann Reisen jemals nachhaltig sein?

Bewusster und verträglicher. Letztendlich ist das wohl auch eine Frage der Definition. „Man vergisst häufig, dass das Wort „nachhaltig“ nicht mit „umweltfreundlich“ oder „Klimaschutz“ gleichzusetzen ist. Vielmehr versteht man unter Nachhaltigkeit unternehmerisches Handeln, das gleichermaßen umwelt- und sozialverträglich wie auch wirtschaftlich erfolgreich ist und dauerhaft betrieben werden kann“, erklärt Rainer Stoll von travel-to-nature seine Sicht gegenüber MÄRKTE & ZERTIFIKATE. Der baden-württembergische Reiseanbieter offeriert seit vielen Jahren nachhaltige Fernreisen. Quasi als Ausgleich für die Anreise seiner Kunden mit dem Flugzeug engagiert sich travel-to-nature an sozialen und Umweltprojekten in den Reiseländern, die die Kunden dann auch besuchen können. Damit wird das Reisen nicht per se umweltfreundlicher, aber für die Touristen bewusster und damit unter dem Strich für Natur und Gesellschaft möglicherweise auch verträglicher.

Ein Weg, den selbst die Großen der Branchen eingeschlagen haben. So unterstützt TUI verschiedene Klimaschutz- und Umweltprojekte. Nach Konzernangaben haben 2019 über zehn Millionen Kunden in TUI-Hotels mit Nachhaltigkeitszertifizierung übernachtet. Bei der Zertifizierung orientiert man sich an Kriterien, die die gemeinnützige Organisation Global Sustainable Tourism Council (GSTC) definiert hat. Das sind effektive Nachhaltigkeitsplanung, Maximierung des sozialen und wirtschaftlichen Beitrags für die lokale Gemeinschaft, Erhalt des kulturellen Erbes und Minderung negativer Auswirkungen auf die Umwelt.

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Das Reiseverhalten verändert sich.

Bewusster und damit möglicherweise auch verträglicher reisen, unter diesem Aspekt könnte Corona in der Tat so etwas wie ein Breaking-Point, ein Bruchpunkt, für den Tourismus sein. Auch wenn das Jahr noch nicht um ist und die Statistik damit unvollständig, am Ende könnte sie zeigen, dass die Menschen trotz Fernweh mit den Erfahrungen, die sie in der Pandemie gesammelt haben, nun bewusster reisen. Darauf deuten zumindest einige Umfragen hin. So erklärten rund 34 Prozent der Befragten in einer unter 3.000 repäsentativ ausgesuchten Personen in Deutschland von der gemeinnützigen „Stiftung für Zukunftsfragen“ Anfang des Jahres durchgeführten Analyse, dass sie für 2021 ihr Reiseziel zwischen Nord-Ostsee-Kanal und Alpen, zwischen Oder und Rhein planen. Im Vorjahr waren es nur knapp 25 Prozent. Hingegen fällt die Nachfrage nach Fernreisen. Waren es 2020 noch gut 18 Prozent von den 3.000 befragten Personen, die eine interkontinentale Reise planten, sind es für 2021 nur noch zwölf Prozent. Zudem scheint sich der Trend zum Kurzurlaub abzuschwächen. Dieser gilt unter Experten als sehr umweltbelastend, da für wenige Tage Erholung realtiv große Mengen an Kohlenstoffdioxid und anderen klimaschädlichen Treibhausgasen – bedingt durch die An- und Abreise – ausgestoßen werden. Dauerte der Haupturlaub in den 1980er-Jahren im Schnitt meist noch mehr als zwei Wochen, waren es in den 2010er-Jahren nur noch 12,5 Tage. In den unmittelbaren Jahren vor Corona lag die Dauer gar nur noch bei zehn Tagen. Mit den Erfahrungen aus der Corona-Pandemie könnte sich das nun ändern. In der durch die Stiftung durchgeführten Analyse zeigt sich ein Trend zu einem längeren Urlaub. 2025, so die Prognose, könnte die Dauer im Schnitt wieder bei rund zwölf Tagen je Urlaub liegen. Tendenziell könnte das die Umwelt entlasten. Denn je länger, dafür aber möglicherweise weniger die Menschen verreisen, desto weniger gefahrene oder geflogene Kilometer fallen an, desto geringer auch der CO2-Ausstoß.

Zu diesem veränderten Reiseverhalten trägt möglicherweise auch der Umstand bei, dass mehr und mehr Menschen ihre Arbeit mobil gestalten und diese damit auch in den Urlaub mitnehmen können. Ihre Home-Office-Erfahrungen aus der Corona-Pandemie sind da sehr hilfreich. Für diesen Trend gibt es sogar einen Namen: Workation. An den Urlaub einfach noch eine Woche Fernoffice im Ferienhaus anhängen oder beispielsweise vormittags arbeiten und nachmittags an den Strand – waren es noch vor ein paar Jahren nur wenige sogenannte Digital Nomads, für die so ein komplett freies Arbeiten von jedem Ort der Welt aus möglich war, sieht es nun anders aus. Angestellte und Arbeitgeber haben coronabedingt gelernt, auf Distanz zu arbeiten. Wie groß dabei der Abstand ist, ist keine Frage der Kilometer, sondern bestenfalls der Qualität der Internetverbindung.

Und noch etwas könnte sich geändert haben und damit eine Forderung von Nachhaltigkeitsexperten erfüllen: Die Menschen buchen vermehrt Ferienwohnungen und kleine Hotels vor Ort. Das ist das Ergebnis einer vom ADAC durchgeführten und im März 2021 veröffentlichten Studie unter 5.000 repräsentativ ausgewählten Bundesbürgern. Und der Anteil soll weiter steigen, von 18 Prozent etwa bei kleinen Hotels und Pensionen auf 41 Prozent in drei bis fünf Jahren. Die Studie zeigt aber auch, dass große Hotelketten wieder gefragt sind, wenn nicht heute, dann zumindest in drei bis fünf Jahren. Und selbst das Kreuzfahrtschiff könnte eine Renaissance erleben, geht es nach dem Willen der vom ADAC Befragten. Damit droht am Ende dann doch ein Rückfall in altes, klimaschädliches Reiseverhalten.

Fliegen soll grüner werden – Wasserstoff statt Kerosin

Im Jahr 2025 könnte Luftfahrtgeschichte geschrieben werden. Nach Otto Lilienthals ersten Flugversuchen in den 1890er-Jahren, dem Aufstieg der Zeppeline um die Jahrhundertwende, und der Übernahme der Lufthoheit durch Düsenflugzeuge in den 1950er-Jahren könnte mit dem Flug des ersten wasserstoffgetriebenen Passagierflugzeugs der nächste große Paradigmenwechsel in der Luftfahrt anstehen. Luftfahrt, das ist bislang vor allem ein sehr „dreckiges“ Geschäft. Große Flugzeuge verbrauchen Unmengen an Kerosin. Ein Langstreckenflugzeug weist einen Kerosinverbrauch von circa fünf bis zehn Tonnen pro Stunde auf. Für einen Atlantikflug werden so schnell mal 60 bis 70 Tonnen Kerosin durch die Düsen gejagt. Insgesamt dürfte allein die deutsche Flugflotte im Jahr 2019 rund zwölf Milliarden Liter Kerosin verbraucht haben.

Ab 2035 fliegt man mit Wasserstoff. Dabei arbeiten moderne Flugzeuge schon deutlich effizienter als frühere. Die deutschen Fluggesellschaften haben ihren Kerosinverbrauch pro Passagier und 100 Kilometern seit 1990 um 43 Prozent reduziert. Eine weitere Reduktion ist möglich, technisch aber sehr aufwendig. Deshalb nun der Versuch, auf Wasserstoff umzusteigen. Wird dieser mithilfe von erneuerbaren Energien gewonnen, sogenannter grüner Wasserstoff, wäre Fliegen zum ersten Mal seit Lilienthals muskelbetriebenen Flugmaschinen wieder weitgehend emissionsfrei und damit zum größten Teil klimaneutral. 2025 will Airbus seinen Wasserstoffantrieb im A380 testen. Airbus plant, ab 2035 einen Wasserstoffflieger auf den Markt zu bringen. Von 2025 bis 2027 will der europäische Flugzeugbauer die Lieferanten auswählen. Zudem hat er kürzlich eine Kooperation mit der Flughafenbetreiberin ADP und Air Liquide bekannt gegeben, um eine Wasserstoff-Infrastruktur für Airports zu entwickeln. Denn auch dort braucht es Änderungen. Insbesondere braucht es Systeme zur Produktion, Speicherung und Verteilung des flüssigen Wasserstoffs.
Fraglich bleibt, wie umweltfreundlich das Fliegen mit grünem Wasserstoff ist. Unter Klimaschutzaspekten ist sicherlich einiges gewonnen. Doch die Tatsache, dass Flugzeuge Pisten brauchen, auf denen sie landen und starten, die wiederum natürliche Flächen zerstören, dass statistisch gesehen laut einem Beitrag auf Aero International alle 24 Minuten ein Vogel durch ein Flugzeug getötet wird, daran ändert auch der grüne Wasserstoff nichts. Fliegen bleibt ein Problem, ob mit oder ohne Kerosin.

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TUI – dAS „Amazon des Reisens“

Was tun, wenn die Reisebranche im Umbruch ist? Am Angebot anderer Anbieter mitverdienen. Im Online-Versandgeschäft hat das Amazon erfolgreich vorgemacht. Nun macht es TUI nach. Als digitaler Plattformanbieter will TUI zum „Amazon des Reisens“ werden. Über eine konzerneigene Plattform bietet der Reisespezialist unzählige Angebote an, aus die sich der Tourist individuelle Bausteine herauspicken und zu einer Reise zusammenstellen kann. Die Anreise, das Hotel, ein Mietauto vor Ort, spezielle Urlaubsangebote wie Ausflüge und Events und und und. Dabei werden auch Angebote von Dritten aufgenommen, so wie das Amazon über seinen Marketplace macht. Je mehr Angebote eingestellt werden, desto individueller und attraktiver werden wir für die Nutzer, wird der Vorstandsvorsitzende von TUI Fritz Joussen zitiert. So lassen sich zum Beispiel auch Rundreisen gut organisieren, laut TUI ein großer zukünftiger Trend in der Reisebranche. Aber auch der Pauschalurlauber profitiert von individuellen Zusatzangeboten, die er per Mausklick in den Warenkorb schieben und kurzfristig vor Ort buchen kann.

Es trötet wieder.

All das zeigt, Nachhaltigkeit in der Tourismusbranche ist ein schwieriges Thema und, obwohl in aller Munde, immer noch eher ein Nischenmarkt. „Konsequent nachhaltiger Tourismus hat einen Marktanteil von vielleicht zwei Prozent auf dem deutschen Markt. International noch weniger“ schätzt Rainer Stoll im Gespräch mit MÄRKTE & ZERTIFIKATE die aktuelle Lage ein. Zudem ist völlig unklar, unter welchen Kriterien Reisen nachhaltig sein kann. Eine einheitliche Definition fehlt, jeder touristische Anbieter hat eigene Kriterien und manchmal auch Nachhaltigkeitszertifikate. Dass diese nicht immer ganz uneigennützig ausgestellt werden zum Teil eher den Charakter einer Werbung haben, macht die Sache nicht einfacher. Zudem gibt es durchaus die Ansicht von Kritikern, die sagen, dass sich Tourismus und Nachhaltigkeit grundsätzlich ausschließen. Nachhaltig ist nach dieser Meinung dann nur noch die Wander- oder Fahrradtour in die Nachbarregion – ganz ohne Auto, Bahn oder gar Flugzeug.

Und da sind sie wieder, die Kreuzfahrtschiffe. Einige Monate später kehre ich zu „meinem“ Italiener am Markusplatz zurück. Der Blick auf San Giorgio Maggiore ist nach wie vor ungetrübt. Ein paar kleinere Boote, mehr als bei meinem zurückliegenden Besuch, das schon, aber das stört nicht weiter. „Vuole ordinare altro?“, fragt mich der Kellner nun schon etwas genervter. Ein „später“ erlaube ich mir diesmal nicht mehr, aus Angst, meinen „Logenplatz“ am berühmten Kanal von Giudecca zu verlieren. Doch in der Ferne raucht und dampft es auf einmal. Ein Kreuzfahrtschiff nähert sich gefährlich der Lagune, trötet, dreht ab und fährt Richtung Industriehafen. Wenigstens die Fahrt durch den engen Kanal bleibt Venedig fortan erspart.

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