Diagnose zum Pharmamarkt – Zugepflastert

30.10.2023 · von Olaf Hordenbach

Die Erfolge in der Pharmaforschung sind gewaltig und mit Erfolgen „gepflastert“. Doch in Zukunft könnte alles noch viel schneller und effektiver gehen. Die Diagnose von MÄRKTE & ZERTIFIKATE lautet: beschleunigtes Wachstum.

Die Krankenschwester begleitet mich in einen großen hellen Raum. Alles ganz freundlich eingerichtet, riesige Fenster, sogar mit Vorhängen. Vor mir eine kurze Röhre, viel kürzer als ich dachte, vielleicht einen halben Meter lang, mehr wohl nicht. Das neue MRT-Gerät, sagt mir die Krankenschwester. T-Shirt und Schuhe muss ich ausziehen, dann lege ich mich auf die Trage. Und schon geht es los. Die Krankenschwester verlässt den Raum, die Trage gleitet ruhig, aber zügig durch die Röhre. Eine freundliche Frauenstimme, die aus der Decke über mir ertönt, fordert mich auf, nun langsam einzuatmen und die Luft anzuhalten. Schnell fährt die Trage einmal vor und einmal zurück. Das war es. Der MRT-Scan ist vielleicht nach einer Minute Dauer beendet, die Bilder werden in Echtzeit ausgewertet und meinem Hausarzt via QR-Code übermittelt. Prima, besser geht’s nicht. Und was für ein Unterschied zu meiner letzten MRT-Untersuchung vor ein paar Jahren. Die hat über eine halbe Stunde gedauert, in einer engen, langen Röhre unter ohrenbetäubendem Lärm. Kopfhörer musste ich damals tragen, und am Ende bekam ich einen Haufen Bilder ausgehändigt, die ich zu meinem Hausarzt bringen musste.

Der Fortschritt, den die Magnetresonanztomografie, kurz MRT, in den zurückliegenden Jahren gemacht hat, ist gigantisch und für jeden Patienten spürbar. Schneller, effektiver, freundlicher – es gibt eigentlich kein positives Attribut, das man nicht darauf anwenden könnte. Und dieser Fortschritt steht stellvertretend für die Entwicklung im gesamten Gesundheitsbereich. „Vor ein paar Jahren haben wir noch mit der Keule auf die Krebszellen eingeschlagen, in der Hoffnung, die richtigen zu treffen, heute machen wir uns gezielt auf die Jagd, wie ein Scharfschütze.“, erklärt mir ein befreundeter Wissenschaftler aus der Krebsforschung. Die gezielte Krebstherapie, auf Englisch Targeted Cancer Therapy, hat sich innerhalb der Medizin zu einem eigenständigen Forschungsfeld entwickelt. Grundidee der Behandlung: Krebszellen weisen gegenüber gesunden Zellen Besonderheiten auf. Diese Besonderheiten kann man nutzen, um sie zu zerstören. Vorteil dieses Behandlungsansatzes: Gesunde Zellen werden verschont. Damit wird die Bekämpfung von Krebs nicht nur effektiver, sie wird auch für den Patienten verträglicher. Begleiterscheinungen wie Haarausfall oder Durchfall, die bei der herkömmlichen Chemotherapie auftreten, weil eben auch gesunde Zellen bei der Behandlung massiv geschädigt werden, entfallen weitestgehend.

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Individuelle Unterschiede. Doch es geht noch genauer. Weil Krebszellen nicht nur Besonderheiten gegenüber gesunden Zellen aufweisen, sondern sich auch noch von Patient zu Patient unterscheiden können, wurde die personalisierte Krebstherapie ins Leben gerufen. Jeder Patient, jeder Tumor reagiert anders auf eine Behandlung. Über molekulargenetische Untersuchungen von Tumorgewebe oder Blut können individuelle genetische Unterschiede festgestellt und die Therapie entsprechend angepasst werden. 

In diesem Zusammenhang sind sogenannte Biomarker von großer Bedeutung. Biomarker sind ganz allgemein gesprochen messbare Veränderungen in einem Körper. Auf molekularer Ebene – und diese spielt in der Erkennung und Behandlung von Krebs eine Rolle – bezeichnen Biomarker bestimmte Veränderungen in der Eiweißstruktur von Krebszellen. Anhand dieser Biomarker lassen sich die Eigenschaften eines Krebsgeschwürs genauer beschreiben, und es wird einschätzbar, ob ein bestimmtes Medikament zur Behandlung Erfolg verspricht oder eben nicht. Die Verabreichung der Arzneien kann so von Patient zu Patient angepasst und in ihrer Dosierungshöhe individuell festgelegt werden. 

Ein riesiger Fortschritt. Doch es ist klar, es wird weitergehen. Davon zeugt unter anderem die jüngste Verleihung des Nobelpreises für Physik. Er geht in diesem Jahr an drei Forscher, den in Deutschland arbeitenden Ferenc Krausz, Pierre Agostini in den USA sowie die Französin Anne L’Huillier. Sie zeigen Möglichkeiten auf, rasend schnelle Vorgänge auf atomarer Ebene bildhaft festzuhalten.

„Wir reden hier von Attosekunden.“, sagt mir der befreundete Wissenschaftler aus der Krebsforschung. „Damit können wir sogar Veränderungen in der molekularen Zusammensetzung des Blutes nachweisen.“ Die Vision der Wissenschaftler: eine Krebsdiagnose in einem extrem frühen Stadium, quasi noch bevor sie ausgebrochen ist. „Je früher, desto erfolgreicher können wir uns den Krebs vornehmen. In einem solchen Frühstadium sind die Aussichten auf Erfolg sehr hoch.“, sagt mir mein Freund. 

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Wenn „Alte“ an die Börse gehen

Börsengänge sind nicht nur etwas für die „Jungen“, auch „Alte“ können das. Mit Sandoz und Schott Pharma sind in den zurückliegenden Wochen gleich zwei Unternehmen aus dem Pharmabereich an die Börse gegangen, die es seit vielen Jahrzehnten gibt. Sandoz etwa wurde schon 1886 gegründet und gehörte ab 1996 zu Novartis. Unter der Marke Sandoz hatte Novartis alle Aktivitäten im Bereich Generika gebündelt. Generika sind Arzneimittel, die den gleichen Wirkstoff wie ein ehemals patentgeschütztes Präparat enthalten. Sie werden dem originalen Präparat einfach nachgebaut, weswegen man auch von Nachfolgepräparaten spricht. Generika nehmen im Medikamentenverkauf eine wichtige Stellung ein. In Deutschland sind rund 25 Prozent der über Apotheken verkauften Medikamente Generika. 

Doch der Generikamarkt ist heiß umkämpft. Vor allem Konkurrenz aus Asien setzt den europäischen Herstellern zu. Deswegen gehen einige Generika-Unternehmen einen Schritt weiter und entwickeln Biosimilars. Biosimilars sind keine Generika. Auch sie sind zwar Nachfolgepräparate und entsprechen in Wirkung und Qualität den originalen Medikamenten, sind mit ihnen aber nicht identisch. Die Herstellung von Biosimilars ist deutlich komplexer als die von Generika, weswegen die Konkurrenz noch nicht ganz so groß ist wie bei Generika. Sandoz will in diesem Bereich wachsen und hat eine strake Biosimilars-Pipeline aufgebaut. Darin enthalten ist unter anderem ein Biosimilar zu Humira, das 2022 das zweit-umsatzstärkste Medikament der Welt war.

Sandoz wurde nun im Oktober als Spin-off von Novartis an die Börse gebracht. Einige Beobachter spekulieren darauf, dass möglicherweise einige Altaktionäre von Novartis, die auch Sandoz-Papiere erhalten haben, diese abstoßen könnten. Der Verkaufsdruck könnte eine potenzielle Kaufgelegenheit schaffen.

Ebenfalls an die Börse kam Schott Pharma. Das Unternehmen ist eine Abspaltung des Glasspezialisten Schott aus Jena. Schott wurde 1884 gegründet und ist ebenfalls eine Aktiengesellschaft, die aber zu 100 Prozent von der Carl-Zeiss-Stiftung gehalten wird. Schott Pharma ist nun seit September börsennotiert. Schott Pharma stellt sozusagen die Verpackungen für injizierbare Arzneimittel her, also unter anderem Spritzen und Ampullen. Das Unternehmen wird im laufenden Jahr einen Umsatz von knapp 1 Milliarde Euro erzielen, ist an der Börse aber mit über 4 Milliarden Euro bewertet. 

Nachfrage wächst rasant. Für die Pharmabranche versprechen wirksame Krebstherapien auf jeden Fall schon heute ein großes Geschäft. Allein in Deutschland werden jedes Jahr im Schnitt über 500.000 Krebserkrankungen diagnostiziert. Weltweit, so eine Schätzung der International Agency for Research on Cancer, liegen die Neuerkrankungen jährlich bei rund 20 Millionen Fällen – Tendenz stark steigend. Laut Prognose könnte sich die Zahl der Krebsneuerkrankungen bis zum Jahr 2040 auf rund 30 Millionen erhöhen.

Schon heute gibt die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) in Deutschland jährlich rund sieben Milliarden Euro für antineoplastische Arzneimittel aus, das sind Medikamente, die gegen Krebs eingesetzt werden. Der größte Batzen, über eine Milliarde Euro, geht derzeit für das Präparat Keytruda mit dem Wirkstoff Pembrolizumab drauf, ein monoklonaler Antikörper, der dem körpereignen Immunsystem hilft, Krebszellen zu erkennen und zu bekämpfen. Das Präparat wurde vom US-amerikanischen Pharmakonzern Merck & Co. entwickelt.

Antikörper sind Teil der Krebsimmuntherapie, die wiederum zur gezielten Krebstherapie gehört. Antikörper sind ein großer Hoffnungsträger in der Krebsmedizin. Sie werden seit Jahren erfolgreich eingesetzt, aber es ergeben sich immer wieder neue Ansätze. Wie erfolgreich Antikörper heute schon sind, zeigt ein Blick auf die Umsätze mit den Wirkstoffen der verschiedenen Krebsmedikamente in Deutschland (siehe unten). Alle Wirkstoffe, die mit einem „mab“ enden, sind Antikörper. In Deutschland sind das sieben der zehn umsatzstärksten Präparate im Jahr 2021.

Behandlungsspielraum wird stetig größer. Weltweit, so Schätzungen, dürften im Jahr 2026 mit den zehn wichtigsten Krebsmedikamenten 130 Milliarden Euro umgesetzt werden. Das entspricht gegenüber den Zahlen von 2019 einem jährlichen Plus von rund 10 Prozent. Doch damit macht die Krebsbehandlung nur einen Teil des weltweiten Pharmageschäfts aus. 2022 hat der globale Pharmamarkt ein Volumen von über 1,3 Billionen Dollar erreicht. Damit wächst er seit Jahrzehnten kontinuierlich und hat sich in den zurückliegenden 20 Jahren mehr als verdreifacht. Hauptgründe für das konstante Wachstum sind die zunehmende Weltbevölkerung, die im Schnitt immer älter wird, Zivilisationskrankheiten wie eben Krebs, Krankheitsausbrüche wie Covid-19 und der Fortschritt in der medizinischen Forschung. 

Eine brisante Mischung, wie Beobachter sagen, die das Wachstum beim Medikamentenumsatz quasi garantiert. Weil Abläufe im menschlichen Körper immer besser verstanden werden, sind Krankheiten, die bislang als unheilbar galten, auf einmal behandelbar. Es entstehen Umsätze, wo früher keine waren. Und weil immer mehr Menschen leben und immer älter werden, vergrößert sich die Basis stetig. Allein ein Blick auf die umsatzstärksten Medikamente weltweit im zurückliegenden Jahr zeigt den enormen „Behandlungsspielraum“ auf (siehe oben). Neben Medikamenten gegen Covid-19 – die Impfstoffe mit den Handelsnamen Comirnaty und Spikevax und das antivirale Medikament Paxlovid– belegen Präparate gegen Psoriasis (Schuppenflechten) die Plätze 2 und 10, und die Krebsmedikamente Keytruda und Revlimid Platz 3 beziehungsweise 9.

Auf Platz 6 rangiert Eliquis, ein Medikament zur Vorbeugung gegen venöse Thromboembolien (Blutgerinnsel in den Venen), auf Platz 7 Eylea gegen verschiedene Netzhauterkrankungen wie die „feuchte“ Form der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD), und auf Platz 8 schließlich das HIV/AIDS-Medikament Biktarvy. 

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Big Techs stoßen ins Pharmageschäft vor. Die Top Ten der umsatzstärksten Medikamente weltweit sind ein Spiegelbild dessen, woran Menschen häufig leiden und erkranken können, und zugleich nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Gesamt-umsatz der Pharmaunternehmen. Allein Johnson & Johnson, das weltweit größte Pharma- und Gesundheitsunternehmen, das neben Medikamenten auch in der Medizintechnik und in der Herstellung von Gesundheitsprodukten etwa für die Hautpflege tätig ist, dürfte Schätzungen zufolge im laufenden Jahr über 84 Milliarden Dollar umsetzen (siehe Grafik Seite 11). Der Zweitplatzierte Pfizer schafft es immerhin auf knapp 70 Milliarden Dollar. Die zehn größten Pharmaunternehmen zusammen kommen auf knapp 600 Milliarden Dollar Umsatz und machen damit rund die Hälfte des Gesamtumsatzes der globalen Pharmaindustrie von rund 1,3 Billionen Dollar aus. Das zeigt auch, dass innerhalb der Top Ten ein harter Konkurrenzkampf tobt. Das eine große Pharmaunternehmen, das alles dominiert, gibt es nicht. 

Dazu kommt, dass die Pharmaindustrie quasi von außen Zuwachs bekommt. Weil neue Technologien in die Medizin einfließen, fassen Unternehmen wie Alphabet, Amazon, Microsoft, Apple und Oracle auf einmal Fuß im Medizinsektor. Manche Beobachter sprechen deshalb schon von „Big Tech Pharma“ als neuem Treiber in der Arzneiforschung. Warum umfangreiche teure Studien durchführen, die die Wirksamkeit und Sicherheit von Medikamenten belegen sollen, wenn es auch am Computer geht? Die Entstehung von Krankheiten mithilfe von Algorithmen, Big Data und Künstlicher Intelligenz verstehen, vorhersagen und neue Wirkstoffe finden – so in etwa könnte das Bestreben der Tech-Unternehmen im Bereich Pharma zusammengefasst werden (siehe unten).

Aber auch die Pharmaunternehmen sind an einer Kooperation mit den Technologiekonzernen interessiert. So sind Sanofi aus Frankreich und Alphabet eine Partnerschaft eingegangen. Alphabet, der Mutterkonzern von Google, soll Sanofi in das digitale Zeitalter hieven, und das in allen Bereichen.; in der Medikamentenentwicklung ebenso wie in der internen Unternehmensführung und beim Marketing. Eine Win-Win-Situation. Sanofi wird so effektiver arbeiten, Alphabet kann sich medizinisches Wissen aneignen. Das wiederum kann direkt in Calico und Verily fließen, zwei Töchter des Google-Konzerns, die unter anderem an Methoden gegen das menschliche Altern forschen.

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Der nächste Milliardenmarkt: mRNA als Plattformtechnologie

„In Summe kann man davon ausgehen, dass sich mRNA zu einem Milliardenmarkt entwickeln wird“, sagt Matthias Heinzel, CEO der Life-Science-Sparte des deutschen Pharmaunternehmens Merck KGaA. Doch noch steht die mRNA-Technologie am Anfang. Bekannt und bislang einzig in der Praxis angewandt sind Impfstoffe gegen Corona, die auf der mRNA-Technologie beruhen. Vor allem für die Behandlung von Krebserkrankungen, so die Hoffnung vieler Wissenschaftler, könnte mRNA hilfreich sein. Doch wie funktioniert das mit der mRNA?

Bei mRNA-Impfstoffen werden keine Krankheitserreger für den Aufbau des Impfschutzes genutzt. Stattdessen enthalten mRNA-Impfstoffe Teile des Erbguts des Coronavirus. Diese Teile werden als Messenger-RNA bezeichnet, kurz mRNA. Die mRNA dient nach der Impfung den körpereigenen Zellen als Bauplan für die Herstellung bestimmter Proteine. Auf diese Proteine reagiert das Immunsystem des Menschen, es werden Abwehrstoffe gebildet. 

mRNA-Impfstoffe haben den Vorteil, dass sie sehr schnell an neue Varianten eines Virus angepasst werden können. Dafür werden einzelne Bausteine der mRNA im Labor gentechnisch ausgetauscht. Anschließend können mRNA-Impfstoffe in großer Menge innerhalb weniger Wochen hergestellt werden.

700 Studien weltweit. So wie im Falle von Corona können auch gezielt Informationen eingeschleust werden, die das menschliche Immunsystem anregen, Krebszellen und andere Krankheiten zu bekämpfen. Moderna etwa, ein Unternehmen aus den USA, will in den nächsten fünf Jahren bis zu 15 neue mRNA-Medikamente auf den Markt bringen. Insgesamt forscht Moderna aktuell an 47 mRNA-Mitteln, etwa gegen Grippe, Aids oder bestimmte Tropenkrankheiten. Ein mRNA-Mittel gegen Hautkrebs will Moderna bis 2028 auf den Markt bringen. Moderna gilt in den USA als federführend in der mRNA-Forschung. Nicht umsonst lautet das Kürzel für Moderna an der US-Börse MRNA. Ebenfalls in der mRNA-Forschung tätig ist BioNTech. Das Mainzer Unternehmen arbeitet derzeit an 25 mRNA-Mitteln für verschiedene Indikationen, etwa gegen Tuberkulose, Darmkrebs oder Gürtelrose. 

Als Dienstleister in der mRNA-Forschung versteht sich Merck. Das deutsche Pharmaunternehmen eröffnete erst vor Kurzem zwei neue Produktionsstandorte für mRNA-Wirkstoffe, einen in Darmstadt und einen in Hamburg. In einem Zeitraum von zehn Jahren will Merck eine Milliarde Euro in die neue Technologie investieren. Beispielsweise arbeitet das Pharmaunternehmen an der optimalen Zusammensetzung von Lipid-Nanopartikeln, die benötigt werden, um mRNA-Mittel unbeschadet zur richtigen Stelle im Körper zu bringen. Je nach mRNA-Wirkstoff variiert die optimale Rezeptur. Merck tüftelt daran im Auftrag anderer Unternehmen und lässt sich diese Dienstleistung bezahlen. 

Weltweit weist die Datenbank clinicaltrials.gov derzeit fast 700 Studien zu mRNA-Mitteln aus. Mittelfristig rechnen Experten mit einem Marktvolumen zwischen 50 und 100 Milliarden Dollar im Jahr. Nicht unrealistisch, handelt es sich bei mRNA doch um eine Art Plattformtechnologie, die für die Behandlung vieler Krankheiten infrage kommt.

Fortschritt nimmt Fahrt auf. Am Ende, so die Hoffnung von Experten, entstehen aus der Kooperation mit den Big Techs nicht nur neue Medikamente, sondern die gesamte Pharmaforschung soll schneller und effektiver werden. Noch dauert es laut dem Fraunhofer Institut durchschnittlich 13,5 Jahre, bis ein neues Medikament entwickelt, getestet und in den Markt eingeführt ist. Klinische Studien, bei denen ein Wirkstoffkandidat an Patientengruppen geprüft wird, machen davon allein sieben Jahre aus. Mehr als zwei Milliarden Euro kostet es im Schnitt, ein Medikament bis zur Marktreife zu entwickeln. „Mithilfe der neuen Technologien können wir vielleicht schon bald einen großen Teil der Kosten einsparen und die gesamte Entwicklungszeit drastisch reduzieren“, so der mir befreundete Wissenschaftler aus der Krebsforschung. Das wird den Pharmamarkt umkrempeln, viele neue Medikamente werden in kurzer Zeit auf den Markt drängen. Allein in den zurückliegenden zehn Jahren hat sich die Anzahl der in der Erforschung und Entwicklung befindlichen Medikamente weltweit auf über 21.000 verdoppelt. Ein Trend, der sicher unter rapider Beschleunigung weitergehen wird.

Prima, denke ich mir. Was wohl für ein Gerät vor mir steht, wenn ich in einigen Jahren zur nächsten MRT-Untersuchung erscheinen muss? Vielleicht reicht es dann ja, dass ich einfach an einem Bildschirm vorbeilaufe, natürlich mit einem heißen Kaffee in der einen, einem Croissant in der anderen Hand und netter Musik im Hintergrund? Gut möglich. Denn der Fortschritt in der Medizin hat, so scheint es mir, gerade erst richtig an Fahrt aufgenommen.

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Der nächste Milliardenmarkt: Medikamente gegen das Vergessen

„Wie geht es Ihnen heute?“, fragt der Arzt. „Haben Sie das nicht eben schon gefragt?“, antwortet Amandus. „Nein, also?“, entgegnet der Arzt. „Was also?“, Amandus stutzt. „Wie geht es Ihnen heute?“, wiederholt der Arzt. „Das haben Sie aber eben schon gefragt“, kontert Amandus. „Und? Wie ist Ihre Antwort?“, fragt der Arzt erneut. „Worauf?“ Amandus schüttelt den Kopf. Kommt Ihnen die Szene bekannt vor? Sie stammt aus dem deutschen Film „Honig im Kopf“, einer Tragikomödie von Til Schweiger mit dem Komiker Dieter „Didi“ Hallervorden in der Hauptrolle als Amandus. Doch so komisch ist das gar nicht. Denn Amandus ist an Alzheimer erkrankt.

Alzheimer ist eine schwerwiegende neurodegenerative Erkrankung, bei der die Betroffenen zunehmend ihr Denk- und Erinnerungsvermögen verlieren. Die Erkrankung ist weit verbreitet. Allein in Deutschland dürften derzeit rund 3,6 Millionen Menschen von Demenz betroffen sein. Weltweit waren es 2010 über 35 Millionen Erkrankte, für 2030 liegen die Schätzungen bei über 65 Millionen Patienten. Dabei ist Demenz strenggenommen nicht mit Alzheimer gleichzusetzen. Alzheimer ist nur eine Form von Demenzerkrankung, allerdings die weitaus häufigste. Eine andere Form der Demenz-erkrankung ist etwa die vaskuläre Demenz. 

Entscheidende Verzögerung. Dabei gilt insbesondere Alzheimer unter Experten als der nächste Milliardenmarkt in der Pharmabranche. Einer Schätzung von Bloomberg Intelligence zufolge hat der Markt für Alzheimer-Medikamente ein jährliches Umsatzpotenzial von bis 70 Milliarden Dollar. 

Allerdings gab es bis vor Kurzem noch kein Medikament, das Alzheimer heilen konnte. Das hat sich mit der Zulassung von Lecanemab zwar nicht grundsätzlich geändert, dennoch kann nun der Krankheitsverlauf entscheidend verzögert werden. Während sich alle bisherigen Präparate darauf beschränkten, die Begleiterscheinungen von Alzheimer wie zum Beispiel Depressionen einzudämmen und die Gehirnleistung zu unterstützen, wirkt Lecanemab auf die für die Alzheimer-Krankheit charakteristischen Eiweißablagerungen im Gehirn ein. Lecanemab ist ein Antikörper, der die Abwehrreaktion des Körpers aktiviert. In den USA wurde Lecanemab unter dem Handelsnamen Leqembi erst im Juli zugelassen. Entwickelt wurde Lecanemab von Biogen aus den USA und Eisai aus Japan. 

Weiterer Zulassungsantrag. Auch Lecanemab kann Alzheimer letztendlich weder heilen noch den Krankheitsverlauf vollständig stoppen. Ziel ist eine Verzögerung der kognitiven Einbußen bei Erkrankten im frühen Alzheimer-Stadium. Ähnlich funktioniert Gantenerumab, ebenfalls ein Antikörper, der sich gegen die Eiweißstruktur richtet. Der Antikörper wird von Roche in Kooperation mit dem deutschen BiotechUnternehmen Morphosys erforscht, hat allerdings bislang eher enttäuscht. An eine schnelle Markteinführung ist vorerst nicht zu denken. 

Erfolgreicher läuft es dagegen bei Eli Lilly. Das US-Unternehmen testet den Wirkstoff Donanemab, der sich ebenfalls gegen schädliche Eiweißablagerungen im Gehirn richtet. Donanemab kann wie Lecanemab den Verlauf der Alzheimer-Erkrankung entscheidend verlangsamen. Eli Lilly hat in den USA bei der Arzneimittelbehörde FDA eine Zulassung beantragt. Die Europäische Arzneimittelagentur EMA bereitet sich derzeit ebenfalls auf einen Antrag vor.

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Omics – Big Tech trifft auf Big Pharma

Bei vielen komplexen Erkrankungen sind sowohl die Ursache als auch die molekularen Zusammenhänge und Abläufe bei der Krankheitsentstehung noch nicht vollständig erfasst. Es ist jedoch ersichtlich, dass sich die Erkrankungen in irgendeiner Weise auf molekularer Ebene abspielen. Um dies zu verstehen, kommen verstärkt „Omics-Technologien“ zum Einsatz, die sich mit der Erforschung der Genomik (Gene), der Proteomik (Proteine) und der Metabolomik (Stoffwechselprodukte) befassen. Dabei fallen große Datenmengen an, da nicht nur Einzelheiten untersucht werden, sondern die Gesamtheit aller Gene, Proteine und Stoffwechselprodukte sowie ihr Zusammenspiel im menschlichen Körper. Die klassische Medi-zinforschung ist dabei mit der Datenmenge überfordert, neue Technologien wie Big Data und Künstliche Intelligenz – entwickelt von den Big Techs wie Alphabet und Microsoft – helfen hier weiter. Erkenntnisse aus dem Zusammenwirken der Genomik, Proteomik und Metabolomik helfen auch bei der Entwicklung neuer Arzneien. 

Omics ist übrigens eine Wortneuschöpfung und dient als Oberbegriff für molekulare Methoden, die im Englischen auf „omics“ enden, wie eben genomics, proteomics und metabolomics.

Der nächste Milliardenmarkt: die Spritze gegen Fettleibigkeit

Wer satt ist, isst weniger. Nach diesem Motto verfährt eine neue Spritze, die das dänische Pharmaunternehmen Novo Nordisk erst in den USA und vor wenigen Wochen auch in Europa auf den Markt gebracht hat. Wegovy heißt die Spritze, sie enthält den Wirkstoff Semaglutid. Der wirkt ähnlich wie ein bestimmtes Darmhormon, das für die Steuerung der Insulinmenge verantwortlich ist. Insulin wiederum wird normalerweise von der Bauchspeicheldrüse bei Nahrungsaufnahme ausgeschüttet und reguliert das Sättigungsgefühl. Wird Semaglutid zugeführt, fühlt sich der Patient auch bei geringerer Nahrungsaufnahme satt. Studien zeigen, dass dadurch eine Gewichtsreduktion von bis zu 15 Prozent in einem Behandlungszeitraum von 18 Monaten erreicht werden kann.

In den USA wird Wegovy als „Modemedikament“ von Prominenten empfohlen und kann dort auch von Menschen gekauft werden, die sich schlichtweg zu dick fühlen – ob sie es nun sind oder nicht. In Europa ist das etwas schwieriger, hier ist Wegovy nur für die Behandlung von Menschen mit Adipositas (Fettleibigkeit) zugelassen, die zudem ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen aufweisen. Es muss ein medizinisch relevanter Nutzen vorliegen, Lifestyle allein reicht nicht. Einer Studie zufolge senkt Wegovy das Risiko von Schlaganfällen und Herzinfarkten bei übergewichtigen Menschen um bis zu 20 Prozent. Zudem könnte der Wirkstoff Semaglutid auch zur Behandlung von Patienten mit Nierenleiden eingesetzt werden. Das zeigen Daten, die erst im Oktober veröffentlicht wurden. Sollten sich die Daten in weiteren Studien erhärten, stände auch der Dialysemarkt vor einem tiefgreifenden Wandel.

Die Konkurrenz schläft nicht. Dem Markt für Abnehmspritzen, wie sie gerne auch genannt werden, werden auf jeden Fall rasant steigende Umsätze prognostiziert. Bis 2030 bis zu 77 Milliarden Dollar, sagen etwa Analysten von Morgan Stanley. Die Kollegen von Jefferies rechnen gar mit 150 Milliarden Dollar im Jahr darauf. Es geht um mehrere Hundert Milliarden in der nächsten Dekade, so die scheinbar einhellige Meinung unter Marktbeobachtern. Bei diesen Zahlen ist klar, dass die Konkurrenz nicht schläft. Allen voran Eli Lilly. Mit dem Diabetesmittel Mounjaro hat der US-Konzern ein Präparat auf dem Markt, das auch als Medikament zur Behandlung von Adipositas eingesetzt werden kann. Dafür ist es noch nicht zugelassen, doch das dürfte bald folgen. Einigen Studien zufolge ist Mounjaro noch wirksamer als Wegovy. Innerhalb von 18 Monaten soll das Mittel zu einem durchschnittlichen Gewichtsverlust von 21 Prozent führen. 

In Zukunft könnten auch Pfizer und Amgen Abnehmspritzen auf den Markt bringen. Beide führen derzeit entsprechende Tests durch, stecken in der Entwicklung aber noch deutlich hinter Novo Nordisk und Eli Lilly. Es handelt es zum Teil um frühklinische Studien, die noch Jahre andauern könnten. Insofern rechnen Experten damit, dass der Markt für Abnehmspritzen vorerst nur von zwei Kontrahenten bestritten wird: Novo Nordisk und Eli Lilly.

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