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Nachhaltig Investieren

Hindernisse für E-Trucks in den USA
Große Ölkonzerne, Airlines und jetzt auch Auto- und LKW-Hersteller – sie alle kippen derzeit ihre Klimaziele in den USA. Viele Milliarden Dollar werden jetzt umgeleitet: An die Stelle der Förderung erneuerbarer Energien treten jetzt wieder die fossilen Treibstoffe Öl, Gas und – für die Stromerzeugung wichtig – Kohle.
Allerdings bedeutet das in den USA keine vollständige Wende. Denn der große und überaus wirtschaftsstarke Bundesstaat Kalifornien bleibt weiter bei seinen Vorschriften. So muss beispielsweise ein Teil der Lastwagenflotten elektrisch betrieben werden. Kalifornien, das mit seinen Häfen an der Westküste für das Hinterland bis in den Mittleren Westen sehr wichtig ist, hat hier eine starke Vorbildfunktion und jetzt mit seinen Vorschriften eine gewisse Hebelwirkung. Wer hier eine Lastwagenflotte betreibt, muss diese bis 2035 emissionsfrei machen. Eine Reihe von US-Bundesstaaten war Kalifornien nach 2020 bei diesem Vorhaben gefolgt. Große Hersteller wie Daimler Truck und Volvo stellten Teile ihrer Produktion um. Trucks spielen nicht nur im inneramerikanischen Güter- und Frachtverkehr – neben Eisenbahnen, die von Dieselloks gezogen werden – eine große Rolle. Gemäß dem Branchendienst Bloomberg NEF werden die LKW 2039 die Personenwagen bezüglich der Emissionen überholen, wenn man nicht gegensteuert. Während in den USA viele kleine Transportfahrzeuge für kurze Distanzen inzwischen mit Strom fahren, sind erst 3.000 große LKW mit Strom unterwegs.
Inzwischen haben aber 19 Bundesstaaten, in denen die Bevölkerung im vergangenen November für Trump gestimmt hatte, Klagen gegen die kalifornischen Vorschriften eingereicht. Das Vorgehen des Bundesstaats diskriminiere die Flottenbetreiber mit Sitz in anderen Bundesstaaten. Man darf auf den Ausgang des Verfahrens gespannt sein, denn absehbar sind auch Gegenklagen. Firmen wie WattEV haben laut einem Bericht von Bloomberg viele Millionen Dollar in den Aufbau von Ladenetzen für E-Trucks investiert. Hier sind auch beträchtliche Investorengelder in Start-ups geflossen. Beim zuständigen California Air Resources Board gibt man sich kämpferisch. Die Einrichtung, die unter anderem für die Vorschriften rund um die E-Trucks zuständig ist, will jetzt alle machbaren Optionen prüfen, um die „schädlichen Emissionen zu reduzieren und die Umwelt zu schützen“, wie ein Sprecher gegenüber Agenturen ausrichten ließ.
Und vielleicht hilft der Blick auf China. Die Kombination starker finanzieller Anreize, einer staatlichen Förderung sowie günstiger Preise für Akkus führt dazu, dass alle neun Tage 3.000 neue elektrisch betriebene LKW in Betrieb genommen werden. Die Umstellung führt auch zu günstigeren Transportpreisen. Laut Analysten liegt hier ein Hebel, der auch in den USA wirken könnte, wenn die Inflationsraten, auch von neuen Handelshemmnissen getrieben, weiterhin hoch bleiben. Denn Strom aus nachhaltigen Quellen ist auch in den USA günstig geworden, und eine deflationäre Wirkung im Transportsektor kann die inflationäre Wirkung neu eingeführter Zölle in anderen Teilen der Wirtschaft bremsen.
Aufgrund der zunehmenden Bedeutung von nachhaltigem Investieren berichtet Märkte & Zertifikate weekly an dieser Stelle jede Woche über Neuigkeiten am ESG-Markt sowie über die vielfältigen Aktivitäten von BNP Paribas in diesem Bereich.
Matthias Niklowitz
Matthias Niklowitz ist Analyst und Journalist in Zürich (Schweiz). Themenbereiche sind Innovationen, Nachhaltigkeit und Technologie. Nach dem Studium in Zürich (Sozial-, Umwelt- und Wirtschaftswissenschaften) arbeitete er in der universitären Forschung, bei Wirtschaftsmedien, in Banken und in Think Tanks in der Schweiz, in Frankreich, in Grossbritannien und in Deutschland. Matthias Niklowitz ist verheiratet, zur ganzen Familie gehören vier Kinder.
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